Artieda ist ein kleines Dorf im Tal des Río Aragón, in Sichtweite der Pyrenäen und des Yesa-Stausees.
Obwohl es mit seinen nur etwa 100 Einwohnern zu den sogenannten "Micropueblos" gehört, kann man dort mit dem Wohnmobil stehen und die schöne Landschaft erkunden.
In Artieda haben sich junge Leute zusammen gefunden, die dem Sterben der schönen kleinen Dörfer entgegen wirken und für sich selbst eine Zukunft in dieser Umgebung gestalten wollen.
Da der Ort Artieda auf dem Jakobsweg liegt, war eine erste Maßnahme, die örtliche Albergue (deutsch: Herberge) durch ein Restaurant zu ergänzen und zu bewirtschaften.
Zusätzlich wurde aber auch begonnen, einen Stellplatz für die weiter zunehmende Zahl an Wohnmobilen zu schaffen, die hier in der Umgebung von Artieda viele Möglichkeiten für Ausflüge und Wanderungen finden.
Ich bin in einem spanischen Wohnmobil-Reisebericht auf diesen Ort gestoßen und habe inzwischen bei den Betreibern der Herberge bzw. des Stellplatzes nachgefragt, wie der aktuelle Status ist.
Demnach soll der "Camping", wie ihn die Betreiber nennen, in der Semana Santa (Osterwoche) komplett zur Verfügung stehen. Schon jetzt kann man aber dort mit dem Wohnmobil übernachten. Zugang zu Trinkwasser und Abwasser-Entsorgung ist vorerst nur nach Rücksprache in der Herberge möglich.
Hier ist ein Bild mit Blick auf den Stellplatz und die schöne, bewaldete Umgebung.