Meine aktuelle Reise
Von Palamós nach L'Aldea
9. März 2025
-
Palamós
-
Vidreres
-
Amposta
-
L'Aldea
Eine ganze Woche haben uns die weiter südlich aktiven Unwetter in Palamós festgehalten. Nun gibt es eine Atempause bis die nächsten Starkregen-Ereignisse über Spanien herfallen. Und dann wird auch Katalonien nicht mehr verschont, deshalb verlagern wir jetzt unseren Aufenthaltsort weiter nach Süden, wo es ruhiger sein soll.
Heute geht es erst mal etwa 300 km bis zum Ebro-Delta.
Auf dem Weg dorthin schaue ich mir noch den kommunalen Wohnmobil-Stellplatz in Vidreres an, der sehr günstig in der Nähe einiger Autobahn-Abfahrten liegt und auf der Durchreise ohne großen Umweg erreichbar ist.
Das Tagesziel ist der Ort Amposta am Ufer des Río Ebro, dort wo das Ebro-Delta anfängt.
Seit einigen Jahren gibt es einen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz in Amposta, der schon mehrfach umstrukturiert und auch verbessert wurde. Aber leider ist der Platz fast immer voll belegt, die vorgeschriebene Rotation nach maximal 72 Stunden Aufenthalt funktioniert offenbar nicht. Zu verlockend ist dieser kostenlose Stellplatz, wo sogar der elektrische Strom kostenlos ist.
Ich dachte, dass jetzt - immerhin fast Mitte März - ein Großteil der Überwinterer/Dauercamper schon verschwunden wäre, zumal das Wetter nicht wirklich einladend ist. Das ist aber offenbar nicht der Fall.
Auch dachte ich, dass heute - am Sonntag Nachmittag - wie üblich die meisten Spanier ihren Wochenend-Ausflug beenden und abreisen. Diese Spekulation geht aber auch nicht auf - ich finde kein einziges spanisches Wohnmobil auf dem Platz, so können natürlich keine Lücken entstehen.
Wie üblich mache ich wieder einmal nur ein paar Fotos vom Stellplatz in Amposta, und dann geht es weiter mit Plan B.
Etwa 7 km nördlich liegt der Ort L'Aldea, der einen ganz brauchbaren kommunalen Wohnmobil-Stellplatz anbietet. Hier finde ich eine freie Stelle.
Der Himmel über den Bergen war schon seit geraumer Zeit tief schwarz, trotzdem wagen Christa und ich noch einen kleinen Rundgang durch den Ort und finden sogar eine Bar für einen Café-con-leche. Auf dem Rückweg fallen aber dann die ersten Regentropfen, und kaum sind wir im Wohnmobil erleben wir einen Wolkenbruch, der in kürzester Zeit die Umgebung unter Wasser setzt.
Man bekommt eine kleine Ahnung, wie schnell es gehen kann, dass bei Unwettern, wie in den letzten Tagen in Südspanien, gewaltige Wassermassen zusammen kommen und man unter ungünstigen Umständen plötzlich in seinem Fahrzeug gefangen ist.
- Details
- Geschrieben von gg-iberico
Seite 11 von 14