Meine aktuelle Reise
Von L'Aldea nach Tavernes de la Valldigna
10. März 2025
-
L'Aldea
-
Alboraya
-
Tavernes de la Valldigna
Über Nacht ist das Wasser weitgehend verschwunden und ich kann aus dem Wohnmobil aussteigen ohne im Schlamm zu versinken. An den Unterlegkeilen kann ich nachmessen, dass das Wasser ca. 5 cm hoch stand.
Getrieben von der weiterhin ungünstigen Wetter-Vorhersage werde ich heute bis südlich von Valencia fahren - schon wieder eine lange Strecke von etwa 250 km.
Fast schon im Stadtgebiet von Valencia liegen zwei relativ neue Wohnmobil-Parkplätze, die ich mir auf jeden Fall anschauen will. Dazu verlasse ich hinter Sagunt die AP-7 und fahre über die Stadtautobahn V-21 an der Küste entlang in den Vorort Alboraya.
Auf dem Parkplatz des Alcampo-Einkaufszentrums wurde im letzten Jahr ein Bereich für Wohnmobile reserviert.
Diese Plätze sind ausdrücklich nicht nur als Kunden-Parkplätze gedacht, sondern hier darf man übernachten und bis zu 72 Stunden bleiben.
Für mich ist das aber heute keine Option. Nach einem kleinen Imbiss fahre ich weiter zu dem zweiten Wohnmobil-Parkplatz, der ebenfalls im Vorort Alboraya liegt, etwas näher an der City von Valencia.
Dieser Platz ist, wie zu erwarten, komplett voll. Die Nähe zur Großstadt macht sich bemerkbar. Nach ein paar Fotos fahre ich gleich weiter.
Von hier aus macht es nicht viel Sinn, wieder zurück auf die Autobahn AP-7 zu fahren, wenn man nach Süden will - von hier aus muss man quer durch die Stadt.
Mit einem Wohnmobil ist das auch heute noch ein kleines Abenteuer, vor allem in den großen Kreisverkehren, in denen keine Fahrspuren markiert sind - hier herrscht Anarchie. Früh genug blinken oder mit dem Arm wedeln hilft aber immer.
Ich fahre direkt an der "Stadt der Künste und Wissenschaften" (Ciutat de les Arts i les Ciències) vorbei. Diesen Museumskomplex haben Christa und ich schon vor vielen Jahren besucht, heute kann ich einfach vorbei fahren.
Kurz darauf überquere ich den Río Turia, der den südlichen Stadtrand markiert, und erreiche wieder die Autobahn AP-7.
Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Tagesziel Tavernes de la Valldigna. In der am Meer gelegenen Urbanisation Platja de Tavernes gibt es seit letztem Sommer einen weiteren privaten Wohnmobil-Stellplatz mit dem Namen "Ohana Beach".
Hier werden Christa und ich zumindest die nächsten zwei Tage verbringen und die Wetter-Entwicklung beobachten.
Bei einem kleinen Rundgang durch die uns schon bekannten Straßen (auf dem in der Nähe liegenden privaten Wohnmobil-Stellplatz "La Finca" waren wir schon vor 11 Jahren kurz nach seiner Eröffnung) finden wir nicht nur den obligatorischen Café-con-leche, sondern auch ein interessantes Restaurant für den nächsten Tag.
- Details
- Geschrieben von gg-iberico
Seite 10 von 14