Meine aktuelle Reise
Von Burgui nach Pamplona
24. April 2026
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Burgui
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Salvatierra de Esca
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Noáin
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Sarriguren
Wir wollen das schöne Wetter ausnutzen und vielleicht noch eine Radtour auf einer Vía Verde machen, obwohl der Wetterbericht schon mit Regen droht - gerade in der Woche mit dem 1. Mai.
Der Plan ist, nach Pamplona zu fahren, von wo aus man schnell bei dem vorgesehenen Vía-Verde-Radweg ist. Und wenn das Wetter zu schlecht wird, geht es eben weiter nach Westen.
Von Burgui fahre ich nach Süden und verlasse das Valle de Roncal und erreiche den Ort Salvatierra de Esca. Hier schaue ich mir den kommunalen Wohnmobil-Stellplatz an.

Nach ein paar Fotos geht es gleich weiter über die inzwischen weitgehend fertig gestellte Autobahn A-21, entlang des umstrittenen Yesa-Stausees, bis kurz vor Pamplona in die Satellitenstadt Noáin.
Hier hat die Stadtverwaltung in einem Gewerbegebiet einen Servicepunkt zur Ver- und Entsorgung von Wohnmobilen eingerichtet.

Auch hier halte ich mich nur kurz zum Fotografieren auf. Anschließend fahre ich im selben Gewerbegebiet einige hundert Meter weiter zu einer Tankstelle, wo ich den Diesel-Tank für 1.59 €/l füllen kann - nach über 2 €/l in Frankreich eine angenehme Überraschung.
Danach geht es auf der östlichen Umfahrung PA-30 entlang der Stadtgrenze von Pamplona in den Vorort Sarriguren. Hier gibt es schon seit etlichen Jahren offizielle Wohnmobil-Parkplätze und inzwischen auch einen kommunalen Stellplatz mit Ver- und Entsorgung.

Für heute reicht das Herumfahren - wir übernachten in Sarriguren. Vorher machen wir noch einen Rundgang durch die Siedlung und sind überrascht, wie lebendig es auf den Straßen und in den vielen Kneipen zugeht.
25. April 2026
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Sarriguren
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Huarte
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Ansoáin
Der Schlaf war nicht wirklich erholsam, denn der direkt neben dem Stellplatz liegende Sportplatz wird offenbar bis spät in die Nacht genutzt. Das möchte ich nicht wiederholen, zumal heute Samstag ist und Lärmstörungen noch wahrscheinlicher sind.
Rund um Pamplona, in den Vororten, wurden in den letzten Jahren mehrere Wohnmobil-Stellplätze eingerichtet. Das betrifft Sarriguren sowie Huarte und Ansoáin und Zizur Mayor. In Berriozar gibt es schon seit vielen Jahren einen Stellplatz. Alle sind nur wenige Kilometer von der City entfernt, wo es im Ortsteil Trinitarios auch noch den offiziellen kommunalen Stellplatz von Pamplona gibt.
Die neuen, mir noch nicht bekannten Stellplätze, will ich natürlich alle aufsuchen und dokumentieren. Den Anfang mache ich heute mit dem zweiten Wohnmobil-Platz in Sarriguren, der allerdings nur ein Park- und Übernachtungsplatz ist, ohne Ver- und Entsorgung.

Überrascht stelle ich fest, dass trotzt Wochenende noch einige Parkbuchten frei sind. Allerdings wäre für mich dieser Platz eher nur ein Notbehelf, falls der "richtige" Stellplatz voll ist.
Auch der nächste Wohnmobil-Platz im Vorort Huarte ist nur ein Parkplatz, noch dazu auf einem Parkstreifen entlang einer Straße.

Was auf den ersten Blick suboptimal aussieht, ist in der Praxis aber vielleicht doch nicht so schlecht: in der direkten Umgebung finden sich Grünzonen, und der Ortskern macht auch einen ganz netten Eindruck.
Da seit heute morgen unsere spanische Gasflasche leer ist, möchte ich mich hier noch nicht niederlassen, sondern erst eine volle Cepsa-Propangas-Flasche besorgen.
Dazu fahre ich noch ein Stück auf der PA-30 nördlich von Pamplona bis hinter den Ortsteil Ansoáin, wo ich eine Galp-Tankstelle auf der Karte entdeckt hatte (Hinweis: Galp-Tankstellen sind in ganz Spanien oft die Rettung bei der Suche nach Cepsa-Gas, wenn keine Cepsa-Tankstelle in der Nähe ist). Ich habe richtig vermutet: auch hier kann ich meine leere Cepsa-Propangas-Flasche gegen eine volle tauschen.
Der Umweg beträgt nur etwa 2 km - ich fahre zurück nach Ansoáin, wo es einen offiziellen Wohnmobil-Stellplatz auf einem Teil eines allgemeinen Parkplatzes gibt.

Auch hier ist der erste Eindruck nicht so toll, aber ich nehme es vorweg - Christa und ich halten es hier drei Tage aus.
Nachts ist es überraschend ruhig. Ins Zentrum von Pamplona kann man von hier aus zu Fuß gehen. Und direkt am Rand des Parkplatzes befindet sich die Bar "Okopa", die immer geöffnet hatte, wenn ich sie "brauchte".

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- Geschrieben von gg-iberico
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