Meine aktuelle Reise
Von Meira nach Navia
13. - 14. Juni 2026
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Meira
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San Tirso de Abres
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Ría de Abres
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Tapia de Casariego
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Navia
Von Meira fahre ich auf der N-640 nach Norden in Richtung Pontenova, denn heute steht mal wieder eine Radtour auf einer Vía Verde auf der Tagesordnung. Im Tal des Río Eo, der über weite Strecken die Grenze zwischen Galicien und Asturien bildet, wurde aus der Bahntrasse einer ehemaligen Minenbahn die Vía Verde del Eo.

Sowohl in Pontenova als auch am anderen Ende der Vía Verde in San Tirso de Abres gibt es einen Wohnmobil-Stellplatz. Wir wollen die Radtour in San Tirso de Abres starten und beenden, und gegebenenfalls dort anschließend übernachten.
In der Nähe des Startpunktes der Vía Verde gibt es einen allgemeinen Parkplatz (GPS: 43.4124, -7.1452), der sich zum Ein- und Ausladen der Fahrräder gut eignet (übernachten darf man hier nicht).

Wir sind extra früh aufgestanden, um nicht am Nachmittag in die angekündigten 30°C zu geraten. Allerdings ist es schon beim Losradeln sehr warm, und so sind wir froh, dass große Teile der Strecke im Schatten verlaufen.
Einen Wermutstropfen gibt es aber - gleich am Beginn des Radwegs besagt ein Hinweisschild, dass die Vía Verde nach wenigen Kilometern wegen Steinschlag in einem Tunnel gesperrt ist.
Wir lassen uns nicht beirren und radeln los. Etwa 5 Kilometer geht es gut voran. Wir überqueren den Fluss auf einer Eisenbrücke und durchqueren Berge in unbeleuchteten und beleuchteten Tunneln.



Aber dann ist tatsächlich Schluss. Der angekündigte Steinschlag wurde noch nicht aufgeräumt und wir stehen vor einem gesperrten Tunnel.

Der Versuch, das Hindernis zu umgehen, scheitert. Wir kehren um und packen die Fahrräder wieder in die Garage.
Um der Sache wenigstens etwas Positives abzugewinnen, fahre ich noch zum Wohnmobil-Stellplatz in San Tirso de Abres. Aber irgendwie ist heute der Wurm drin - der Stellplatz ist mit dem Wohnmobil nicht erreichbar, weil genau vor der Einfahrt der Weg aufgerissen wurde.

Eigentlich ist an dieser Stelle die Ver- und Entsorgungsstation - vielleicht wird sie endlich vollständig ausgebaut, denn der Stellplatz direkt neben der kleinen Kapelle ist ganz nett.

Etwas frustriert machen wir uns wieder auf den Weg nach Norden, wo als Plan B ein Stellplatz an der Küste wartet.
Unterwegs schaue ich mir noch den kommunalen Wohnmobil-Stellplatz in Ría de Abres an, der allerdings nicht unsere Vorstellung für die heutige Übernachtung erfüllt.

Ich fahre also weiter entlang der Ría de Ribadeo (wo der Río Eo ins Meer mündet) mit dem Ziel Tapia de Casariego. Der dortige Wohnmobil-Stellplatz sollte eigentlich - nachdem er mit einer Schranke versehen und nur per Smartphone-App zu buchen ist - nicht mehr so überlaufen sein wie früher. Immerhin gibt es dort 59 Parzellen.
Aber heute geht offenbar alles schief - kurz bevor wir den Ort Tapia de Casariego erreichen, springt die Anzeige in der App auf "voll belegt" um. Ich stehe dann natürlich vor einer geschlossenen Schranke und vergesse sogar, ein Foto vom vollgestopften Stellplatz zu machen.
Jetzt tritt Plan C in Kraft: ca. 20 km weiter auf dem kommunalen Wohnmobil-Stellplatz in Navia sollte eigentlich auch an einem Samstag Nachmittag nicht alles voll belegt sein. Und diesmal haben wir Glück.

90 km Landstraße mit einigen Überraschungen sind genug Action für heute - jetzt geht es nur noch in den Schatten einer netten Bar am Hafen zum Café-con-leche con hielo.

Der Ort Navia beherbergt uns nicht zum ersten Mal. Er bietet sich zur Reiseunterbrechung an, weil man direkt neben einem größeren Supermarkt steht, etliche Restaurants/Bars in der Nähe findet, und ein Spaziergang zum Meer mit schönem Sandstrand und Chiringuito für Abwechslung sorgt.


Und ganz nebenbei entdeckt man bei jedem Besuch immer etwas Neues, z.B. dieses ausdrucksstarke Mural (Fassadenbild):

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- Geschrieben von gg-iberico
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