28. April 2026

  • Ansoáin (Pamplona)

  • Zizur Mayor (Pamplona)

  • Dicastillo

  • Lodosa

  • Mendavia

  • Logroño

Drei Tage in Ansoáin sind schnell vergangen und der Aktuelle Reiseblog ist immer noch nicht wirklich aktuell - die vielen besuchten Stellplätze erfordern viel Zeit zur Überarbeitung der Beschreibungen und Fotos. Auch heute warten wieder neue Stellplätze darauf, von mir "entdeckt" und dokumentiert zu werden.

Bevor ich Pamplona mit seinen vielen Satellitenstädten endgültig verlasse, mache ich noch einen kurzen Stopp im südwestlichen Vorort Zizur Mayor. Hier müssen wohl sehr viele Wohnmobil-Besitzer wohnen, denn die Stadtverwaltung hat einen ganzen Straßenzug als Abstell- bzw. Dauerparkplatz für Wohnmobile von Einwohnern reserviert. Und an einer Ecke der Straße findet man 6 für durchreisende Wohnmobil-Touristen reservierte Plätze - immerhin ein offizieller Park- und Übernachtungsplatz.

Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe geben dem Ganzen einen gewissen Sinn, oder wenn die Nachfrage zur Zeit der Stier-Rennen in Pamplona (Sanfermines) besonders groß ist.

20260428 ZizurMayor Stp

Ich fahre nach ein paar Fotos weiter und verlasse auf der A-12 nun endgültig das Gebiet von Pamplona.

Wegen der zu erwartenden Regentage haben wir Aktivitäten mit dem Fahrrad auf irgendwelchen Vías Verdes erst einmal verschoben. Das neue Ziel ist jetzt Logroño, die Hauptstadt der Region La Rioja, wo es einen Stellplatz auf Asphalt gibt - dort darf es dann auch etwas mehr regnen.

Vorher mache ich noch die üblichen Abstecher zu neuen bzw. von mir noch nicht persönlich besuchten Stellplätzen entlang der Route.

Zuerst erreiche ich Dicastillo, wo ein kommunaler Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet wurde. Den Weg in den kleinen Ort mit der großen Kirche spare ich mir heute - nach einer Mittagspause geht es weiter.

20260428 Dicastillo Stp20260428 Dicastillo

Da der Wohnmobil-Stellplatz von Lodosa nur wenige hundert Meter neben der vorgesehenen Route liegt, mache ich den kleinen Umweg, nur um festzustellen, dass sich an dem Stellplatz seit meinem letzten Besuch eigentlich nicht viel geändert hat (das Unkraut ist etwas höher). Ich verzichte darauf, die Fotos zu erneuern, denn heute ist das Wetter nicht gerade für gute Fotos geeignet.

20260428 Lodosa Stp

Ein paar Kilometer weiter im Tal des Ebro liegt der Ort Mendavia. Seit einiger Zeit gibt es hier einen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz, der vielleicht zu Unrecht nur wenig Beachtung in der Wohnmobil-Community erfährt.

Der Ebro mit einem alten Fähranleger als Ausflugsziel ist nicht weit entfernt, und bei der Ortsdurchfahrt hinterlässt Mendavia einen guten Eindruck.

20260428 Mendavia Stp20260428 Mendavia

Bald darauf ist das Tagesziel erreicht - wir überqueren die "Grenze" zwischen Navarra und La Rioja und sind gleich in der Hauptstadt Logroño.

Am östlichen Stadtrand wurde vor gut einem Jahr ein neuer kommunaler Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet (in Ergänzung des schon länger existierenden Stellplatzes auf der anderen Seite der Stadt beim Recinto Ferial).

20260428 Logrono Stp

Für den Stellplatz wird ein Teil des Kundenparkplatzes des Einkaufszentrums "C.C. Berceo" verwendet, das gleich auf der anderen Straßenseite liegt.

20260428 Logrono CCBerceo

Ich persönlich sehe vor allem die Vorteile von derartigen offiziellen Wohnmobil-Plätzen bei Einkaufszentren. Die Versorgungslage ist in der Regel hervorragend, und bei Regenwetter steht man auf Asphalt sicher und hat die Möglichkeit, sich beim Shoppen oder beim Besuch der Gastronomie im Trockenen die Zeit zu vertreiben.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich Auswüchse wie im C.C. Thader/Ikea in Murcia mit Hunderten von Wohnmobil-Dauercampern nicht woanders wiederholen.

Christa und ich genießen auf jeden Fall erst einmal unseren Café-con-leche im Berceo-Einkaufszentrum in angenehmer Atmosphäre.

20260428 Logrono CCBerceo Cafe

 

29. - 30. April 2026

  • Logroño

Dies ist unser erster mehrtägige Aufenthalt in Logroño, deshalb ist ein Stadtrundgang natürlich obligatorisch.

Wir sparen uns den 2 km langen Anmarschweg und fahren mit dem Bus (Linie 1), der vor dem Einkaufszentrum hält, in die City bis zur Haltestelle Monumento al Labrador.

Hier empfängt uns die klassische Architektur spanischer Großstädte, aber auch Gebäude mit älteren Baustilen findet man an vielen Stellen.

20260430 Logrono Architektur220260430 Logrono Architektur1

Da wir keinen konkreten Plan haben, spazieren wir erst einmal zur Kathedrale, die mitten in der Altstadt liegt.

20260430 Logrono Torre20260430 Logrono Kathedrale 

An der Kathedrale angekommen staunen wir erst einmal über das unglaublich hohe Eingangsportal, das einen zwingt, nach oben zu schauen.

20260430 Logrono Portal

Dann stellen wir fest, dass man für einen kleinen Obulus in einem der beiden Kirchtürme 135 Stufen bis zur Glocken-Plattform hinauf steigen kann - was wir natürlich sofort machen.

Die Aussicht von einem Kirchturm nach erfolgreichem Aufstieg ist immer etwas Besonderes - es ist nur schade, wenn sich genau dann eine Wolke vor die Sonne schiebt ...

20260430 Logrono TorreNorte20260430 Logrono Torre Ausblick

Nach dem Abstieg schauen wir uns noch den Innenraum der Kathedrale an und sind wieder einmal überrascht, wie prunkvoll, aber auch fein gearbeitet, so manche Altare sind.

20260430 Logrono Altar

Während des weiteren Rundgangs durch Logroño stoßen wir auf Reste der alten Stadtmauer neben dem Parlamentsgebäude von La Rioja.

Viel ist von der alten Festungsanlage nicht übrig geblieben - ein paar Meter Mauer und ein kleines Tor. Ein modernes Kunstobjekt vor der Muralla del Revellín wirkt etwas deplaziert.

20260430 Logrono Kunst

Durch die Altstadt von Logroño verläuft eine ganz besondere Gasse, die Calle del Laurel. Hier reiht sich eine Bar an die andere, und alle bieten im wesentlichen das gleiche an: Tapas bzw. Pinchos und die passenden Getränke, und alles wird mit Vorliebe im Stehen auf der Straße konsumiert.

Nach den bisher zurückgelegten Kilometern bevorzuge ich allerdings eine Sitzgelegenheit beim Essen - Pinchos gibt es aber auf jeden Fall heute Mittag.

20260430 Logrono Laurel20260430 Logrono Laurel Pinchos

Den Rundgang lassen Christa und ich natürlich bei einem Café-con-leche ausklingen. Die richtige Lokalität dafür finden wir am Rand des Parks Paseo del Espolón, wo sich Blumenpracht und gepflegte Grünanlagen abwechseln.

20260430 Logrono Park120260430 Logrono Park2

1. - 3. Mai 2026

  • Logroño

  • Briones

  • Haro

Der 1. Mai fällt zwar in vielen Gegenden Spaniens im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser - Starkregen, Gewitter und Hagel sind angekündigt - aber die Region La Rioja bleibt zumindest heute erst einmal verschont. Sogar ein paar Sonnenstunden sollen möglich sein.

Nach drei Tagen in Logroño ist ein Ortswechsel angesagt, wobei ich mit Haro als Tagesziel bewusst wieder einen Stellplatz mit Beton-Boden wähle, denn morgen kommt das schlechte Wetter auch zu uns.

Auf dem Weg nach Haro komme ich an Briones vorbei. Dieser Ort ist für Christa und mich gleichermaßen interessant, denn er gehört nicht nur zu den "schönsten Dörfern Spaniens" (Los Pueblos más bonitos de España) ...

20260501 Briones

... sondern hat im letzten Jahr auch einen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet. 

20260501 Briones Stp

Der Wohnmobil-Platz liegt unterhalb eines Hügels, auf dem 80m höher die Altstadt liegt. Der Fußweg hinauf ist nicht sehr anstrengend (wenn man gemütlich geht).

Das Altstadt-Zentrum ist die Plaza España mit der herausragenden Kirche Iglesia de Nuestra Señora de la Asunción, deren Turm wie auch bei den  anderen großen Kirchen der Umgebung mit den besonderen Verzierungen des Rioja-Stils ausgeführt wurde.

20260501 Briones Plaza

20260501 Briones Turmspitze

Ein Spaziergang durch die Gassen offenbart keine herrausragenden Foto-Motive, vieles liegt leider im Schatten. Einige Ecken sind aber ganz hübsch ...

20260501 Briones Tor

... und schließlich erklimmen wir noch die Ruine des Turms der ehemaligen Burg, wo eine Aussichtsplattform den Blick über die Dächer und ins Ebro-Tal ermöglicht.

20260501 Briones Torre20260501 Briones Ebro

Der Rundgang durch Briones dauert nur gut eine Stunde, und wir stellen wieder einmal fest, dass nicht jeder Ort, der zu den sogenannten "schönsten Dörfern Spaniens" gehört, wirklich etwas Außergewöhnliches darstellt.

Für Wein- und Kunst-Interessierte bietet der Ort aber noch eine weitere Attraktion, nämlich das Wein-Kultur-Museum der Bodega Vivanco (Museo de la Cultura del Vino).

Christa und ich verzichten auf Bodega und Museum und fahren lieber gleich weiter nach Haro, um mit einer frühen Ankunft sicherzustellen, dass wir trotz Wochenende und Mai-Feiertag auf dem Wohnmobil-Stellplatz unterkommen.

20260501 Haro Stp

Wir haben Glück - es gibt bei unserer Ankunft gegen 14:30 Uhr noch mehrere freie Plätze, und wir können sogar genau die selbe Ecke belegen, wie beim letzten Besuch.

Wir nutzen noch den Sonnenschein am Nachmittag und spazieren zu der uns schon bekannten Café-Bar "Kiosco" in einem kleinen Park, um uns den obligatorischen Café-con-leche zu gönnen.

20260501 Haro Kiosko

In Haro werden wir die nächsten Regentage abwarten und nicht viel unternehmen.

Bei unserem letzten Besuch in Haro im September 2023 haben wir uns die sogenannte Rioja-Wein-Hauptstadt etwas ausführlicher angeschaut - nachzulesen im Reiseblog Herbst 2023.

20260503 Haro Weinlese

 

4. - 5. Mai 2026

  • Haro

  • Casalarreina

  • Castañares de Rioja

  • Belorado

  • Villangómez

Regentage sind für mich eigentlich keine guten Reisetage, da ich natürlich gern Fotos mit blauem Himmel und kräftigen Farben bevorzuge. Aber nach drei Tagen in Haro geht es heute trotz Regen weiter.

Wegen der unklaren Hygiene-Situation an der Ver- und Entsorgungsstation in Haro verzichte ich vor der Abreise auf das Füllen des Wassertanks - ich werde heute noch mehrere Gelegenheiten zum Wassertanken bekommen.

Schon nach wenigen Kilometern erreiche ich den Ort Casalarreina, dessen damals neuen Wohnmobil-Stellplatz ich vor 12 Jahren zum ersten Mal besucht hatte. Viel hat sich nicht geändert (ein paar große Bäume wurden gegen kleinere ausgewechsel) und alles funktioniert weiterhin.

20260504 Casalarreina Stp

Ein kräftiger Regenschauer hält mich hier vom Wassertanken ab - das erledige ich kurz darauf im Nachbarort Castañares de Rioja bei dem dortigen Wohnmobil-Stellplatz während einer Regenpause.

20260504 Castanares VE

Der Regen bleibt unser Begleiter auf dem weiteren Weg in Richtung Burgos. Als ich mir in dem Ort Belorado einen neuen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz anschaue, muss ich bei jedem Foto die Kameralinse vor Regentropfen schützen (Zum ersten Mal bin ich froh, dass ich nur noch mit einem wasserfesten Smartphone fotografiere).

20260504 Belorado Stp

Am Nachmittag lässt der Regen nach und gegen 15 Uhr erreiche ich etwa 20 km südlich von Burgos den kleinen Ort Villangómez, der im letzten Sommer einen neuen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet hat.

20260504 Villangomez Stp

Was diesen Ort mit nur 230 Einwohnern interessant macht, sind einerseits seine etwa 50 Graffiti-Wandbilder sowie das jährliche Musik- und Kulturfestival "Pollogómez".

Der Ort selbst ist weniger spannend, wie Christa und ich bei einem kleinen Rundgang feststellen. Eine Kirche, eine alte Brücke (die nur noch ein Ausstellungsstück ist) sowie eine Bar (die heute, am Montag, leider geschlossen ist).

20260504 Villangomez KIrche20260504 Villangomez Puente20260505 Villangomez Bar


Nach einer Übernachtung in völliger Ruhe erwartet uns nach den Regentagen wieder sonniges Wetter, allerdings weiterhin mit niedrigen Temperaturen.

Immerhin gelingen so einige brauchbare Fotos von den Wandbildern (spanisch: Murales), die ein weites Spektrum zwischen Kitsch und Kunst abdecken.

20260505 Villangomez Mural 120260505 Villangomez Mural 420260505 Villangomez Mural 220260505 Villangomez Mural 520260505 Villangomez Mural 3 

 

6. - 7. Mai 2026

  • Villangómez

  • Santa María del Campo

  • Villaquirán de los Infantes

  • Castrojeriz

  • Astudillo

  • Piña de Campos

  • Monzón de Campos

  • Husillos

Heute soll sich für einige Stunden die Sonne blicken lassen, was hoffentlich bei der Weiterfahrt für ordentliche Fotos sorgt.

Den Anfang mache ich schon mal vor dem Frühstück mit einem letzten Bild auf dem Stellplatz in Villangómez, weil nur zu dieser Zeit kein Schatten auf das Wandbild am Sanitärgebäude fällt.

20260506 Villangomez Mural 0

Der heutige Reisetag wird uns ein Stück weiter nach Südwesten bringen, in der Hoffnung, dem wohl noch länger anhaltenden schlechten Wetter im Norden zu entgehen.

Zuerst  fahre ich bei einem "alten Bekannten" vorbei, dem Wohnmobil-Stellplatz in dem Ort Santa María del Campo, wo ich nun schon zum vierten Mal vorbeischaue, aber noch nie übernachtet habe. Der Ort mit seiner markanten Kirche passt auch heute wieder nicht in den Tagesplan.

20260506 SantaMariaCampo Stp20260506 SantaMariaCampo Kirche

Nachdem ich die alten "Regenfotos" vom Stellplatz gegen freundlichere Bilder ausgetauscht habe, geht es weiter nach Villaquirán de los Infantes, wo ich ebenfalls nur die Fotos vom Stellplatz aktualisiere.

20260506 VillaquiranInfantes Stp

Die Fahrt durch den Campo der Provinzen Burgos und Palencia verläuft meist auf schmalen, aber gut ausgebauten Straßen, auf denen man fast so schnell wie auf einer Autobahn fahren kann, weil man ganz allein unterwegs ist - und zwar kilometerlang geradeaus.

20260506 BU400Bald erreiche ich den Ort Castrojeriz, der ein Highlight des heutigen Reisetages werden soll, denn es handelt sich wieder um eines der "schönsten Dörfer Spaniens" (Los Pueblos más bonitos de España).

20260506 Castrojeriz

Im Ort finde ich einen ganz brauchbaren Parkplatz, den man auch mit einem größeren Wohnmobil anfahren könnte (GPS: 42.2875, -4.141).

20260506 Castrojeriz PP

Castrojeriz liegt am Fuß eines Hügels, auf dem sich noch Reste eines alten Castillos befinden. Den Weg dort hinauf sparen wir uns und "wandern" nur auf den Spuren der Santiago-Pilger über die Calle Real einmal quer durch den Ort - von einer Kirche zur anderen, über die Plaza Mayor mit dem Ajuntamiento (Rathaus) vorbei an interessanten Arkaden.

20260506 Castrojeriz Kirche20260506 Castrojeriz Ajuntamiento20260506 Castrojeriz Arkaden220260506 Castrojeriz Arkaden1

Da es zeitlich gerade passt, kehren Christa und ich in der kleinen Bar "La Taberna" zum Mittagessen ein. Das Essen ist zwar gut, aber eine Wartezeit von über einer Stunde für quasi Fertig-Gerichte (Patatas Bravas und Estofado) ist grenzwertig. Immerhin können wir in der Sonne sitzen.

20260506 Castrojeriz Taberna

Nach der langen Mittagspause geht es zügig weiter und bald erreiche ich die Provinz Palencia - eine meiner Lieblingsprovinzen, denn hier gibt es nicht nur eine hohe Dichte an Wohnmobil-Stellplätzen, hier gibt es auch eine große Zahl an hervorragenden regionalen Süssigkeiten, die man woanders kaum oder gar nicht bekommt.

Ich habe die heutige Route so gewählt, dass ich an einigen neuen Stellplätzen vorbei komme, aber auch der Ort Astudillo liegt am Weg. Schon vor 12 Jahren habe ich dessen damaligen Stellplatz besucht (siehe Archiv). Inzwischen gibt es hier einen neuen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz, den ich natürlich auch dokumentieren will.

20260506 Astudillo Stp

Etwas weiter im Westen erreiche ich schließlich die A-67, eine der Hauptverbindungen zwischen dem Norden (Santander) und dem Zentrum Spaniens (Valladolid). An dieser Verkehrsachse haben mehrere Ortschaften Wohnmobil-Stellplätze eingerichtet, die sich nicht nur, aber auch für einen kurzen Aufenthalt bei der Durchreise anbieten.

Weniger schön als praktisch ist das Angebot in Piña de Campos - nur rudimentäre Dienste in einer unattraktiven Gegend stehen bei diesem Stellplatz zur Verfügung.

20260506 PinaCampos Stp

Ein paar Kilometer weiter sieht das schon besser aus - der kommunale Wohnmobil-Stellplatz in Monzón de Campos ist gut ausgestattet, liegt aber leider fast direkt neben einer Eisenbahnlinie.

20260506 MonzonCampos Stp

Inzwischen bin ich im Tal des Río Carrión angekommen - ein Fluss, der sich durch die ganze Provinz Palencia zieht und für schöne Auen-Landschaften sorgt.

Das gilt auch für den kleinen Ort Husillos, nur noch wenige Kilometer vor der Provinz-Hauptstadt Palencia, der uns heute mit seinem besonders hübschen Wohnmobil-Stellplatz zum Bleiben veranlasst.

20260506 Husillos Stp

In der Nähe der alten Steinbrücke über den Río Carrión findet ein wesentlicher Teil des Dorflebens statt - hier gibt es die einzige fast immer geöffnete Bar/Restaurant "La Vieja Escuela".

20260507 Husillos Puente

20260507 Husillos Bar

Der Ort an sich hat sonst nicht viel zu bieten. Es gibt einen kleinen Lebensmittel-Laden (nur vormittags geöffnet), eine Kirche und das Rathaus, wobei letzteres zumindest durch die auf dem Dach plazierte Figur etwas aus dem Rahmen fällt.

20260507 Husillos Kirche20260507 Husillos Figur