Meine aktuelle Reise
Von La Aljorra nach Cartagena
27. März 2025
-
La Aljorra
-
Cuesta Blanca
-
Cartagena
Schon oft war ich in Cartagena - früher mit dem Segelboot, inzwischen mehrmals mit dem Wohnmobil - aber noch nie bin ich auf einen der umgebenden Hügel geklettert, immer ist etwas dazwischen gekommen. Aber heute sollte es klappen.
Auf dem Weg von La Aljorra nach Cartagena wähle ich die Strecke durch den Vorort Cuesta Blanca, um mir den dortigen Wohnmobil-Stellplatz bei einer bp-Tankstelle anzuschauen.
Hier hat sich in der letzten Zeit offenbar nichts geändert: die Ver- und Entsorgung ist in Ordnung, übernachten möchte ich hier allerdings nicht.
Ich fahre zum Parkplatz des Einkaufszentrums "La Rambla" (das zur Zeit im wesentlichen nur aus einem Mercadona-Supermarkt besteht), wo man in einer Ecke des großen Platzes mit dem Wohnmobil gut parken und schließlich auch übernachten kann.
Hier befindet man sich fast direkt am Fuß des ca. 240m hohen Hügels mit der ehemaligen Festung "Castillo de la Atalaya".
Der Weg zum Castillo ist nicht schwierig und durchgängig betoniert, aber an einigen Stellen ziemlich steil. Die "Bergtour" (Subida Atalaya) beginnt an der Hauptstraße Calle Peroniño (GPS: 37.6065, -0.9983), auf Höhe des Fußball-Stadions.
Nach etwa einer Stunde ist man oben und kann die Aussicht genießen.
Das Innere der eigentlichen Festungsanlage ist nicht zugänglich. Man kann aber außen herum laufen.
Und von ganz oben hat man schließlich einen tollen Rundumblick über den Campo de Cartagena und vor allem über die Küste mit dem großen Naturhafen, der auch von der spanischen Marine genutzt wird.
Der Rückweg führt Christa und mich am Fußball-Stadion des FC Cartagena vorbei. Auf dem Parkplatz vor dem Stadion hat sich eine ansehnliche Gruppe Wohnmobile niedergelassen, was wohl auch toleriert wird. Allerdings müssen alle den Platz an Spieltagen des Fußball-Clubs verlassen. Dafür gibt es extra Hinweisschilder der Policía Local.
Im Stadion-Gebäude befindet sich (offenbar im VIP-Bereich) eine Cafetería, die wir gleich ausprobieren. Wer mag, kann von hier aus Spiele verfolgen, wir lassen uns den Café-con-leche lieber auf der Außenterrasse servieren.
Nach der Rückkehr zum Wohnmobil fällt die Entscheidung, dass wir beim Einkaufszentrum über Nacht bleiben und nicht zum Stadion wechseln. Und als etwas später vom Stadion laute Musik zu uns herüberschallt, sind wir froh über diese Entscheidung.
Aber wir freuen uns zu früh - gegen 20 Uhr kommen die "Musikanten" auf unseren Parkplatz und lassen uns fast zwei Stunden lang offenbar an Übungen für die Osterwoche teilhaben. Erst nach 22 Uhr kehrt Ruhe ein...
- Details
- Geschrieben von gg-iberico
Seite 3 von 14