15.-21. März 2018

  • Los Alcázares
  • Santiago de la Ribera

Als ich nach Los Alcázares kam, wollte ich nur ein oder zwei Tage auf dem Stellplatz "Área Narejos" bleiben und dann auf den neuen Stellplatz "La Ribera" in San Javier bzw. Santiago de la Ribera umziehen.

Jetzt ist eine Woche vergangen und ich stehe immer noch in Los Alcázares.

An die wenigen Passagier-Flugzeuge, die über den Stellplatz fliegen, kann man sich tatsächlich gewöhnen, und die Jets der spanischen Kunstflug-Staffel "Patrulla Águila" machen zwar viel Lärm, aber nur selten, und am Wochenende überhaupt nicht. Leider ist mir bisher noch kein vernünftiges Foto von der "Adlerpatroullie" geglückt - die Jets sind einfach zu schnell, oder zu weit weg.

20180320 PatrullaAguila2

Geruhsamer geht es bei den Ausflügen in die nähere Umgebung zu, per Fahrrad oder zu Fuß.

Christa und ich machen eine kleine Fahrradtour und schauen uns den nur wenige Kilometer entfernten Wohnmobil-Stellplatz "La Ribera" an...

20180320 SanJavier Stp

...und entscheiden dann, doch nicht umzuziehen.

Der Stellplatz "Área Narejos" hat zwar auch ein paar Nachteile, aber die Umgebung gefällt uns hier besser.

In wenigen Minuten gelangt man zu Fuß zur Strandpromenade. Dort ist man sofort mitten drin in einem Kiter-Paradies. Zumindest dann, wenn starker Wind mit 5 Bft sogar das flache Mar Menor mit Schaumkronen verziert und die Kiter zum Fliegen bringt.

20180320 MarMenor Kiter120180320 MarMenor Kiter2

Wenn man der Promenade nach links folgt, befindet man sich nach ein paar hundert Metern in einem Naturschutz-Gebiet mit Vogel-Beobachtungsstellen, das sich entlang des Mar Menor bis zum (jetzt geschlossenen) Campingplatz hinzieht.

Auf extra angelegten Holzwegen spazieren wir durch meterhohes Schilf, immer die Skyline der Gebäude auf dem gegenüber liegenden Ufer La Manga im Blick.

20180320 Schilf120180320 Schilf2

Folgt man der Strand-Promenade in die andere Richtung, gelangt man nach etwa 4 km an den südlichen Ortsrand von Los Alcázares.

Genau wie im Norden, wo der Weg am Zaun des Militärgeländes beim Flughafen endet, sind es auch im Süden Militäranlagen, die unseren Ausflug bremsen.

Direkt davor liegt der Yachthafen von Los Alcázares, der weit hinaus in das sehr flache Wasser gebaut wurde.

20180320 LosAlcazares Hafen

Ein Stellplatz wie hier in Los Alcázares bietet natürlich die Möglichkeit, Wäsche zu waschen. Ein gern genutztes Angebot, das auch wir nutzen. Die Organisation über Terminlisten erspart unnötige Wartezeiten vor den Waschmaschinen. Und der starke Wind bei gleichzeitig viel Sonne sorgt für den Rest.

20180320 LosAlcazares Stp

In wenigen Tagen beginnt die Semana Santa, die Heilige Woche vor Ostern. Dann ist Ausnahmezustand vor allem in den Urlaubsgebieten am Meer aber auch in den Städten, die größere Osterprozessionen veranstalten. Da muss man sich irgendwie heraus halten.

In diesem Jahr könnte es besonders problematisch werden, weil Ostern so früh liegt und noch viele Überwinterer in Spanien sind. Jetzt kommen auch noch die spanischen Wohnmobilisten dazu.

Ich werde mich mal an die Planung für die nächste Woche begeben. Denn lange will ich eigentlich nicht mehr hier in Los Alcazares bleiben, auch wenn das Mar Menor seine Anziehungskraft nicht verloren hat.

20180320 MarMenor

22. März 2018

  • Los Alcázares
  • Santiago de la Ribera
  • La Manga del Mar Menor

Vor 15 Jahren musste man noch um das ganze Mar Menor herum fahren, wenn man vom Yachthafen "Tomás Maestre" auf der schmalen Landzunge La Manga (wo damals mein Schiff lag) auf die andere Seite z.B. nach San Javier wollte (dort ist die zuständige Stadtverwaltung/Ayuntamiento). Das waren dann etwa 40 Kilometer!

Inzwischen gibt es eine "Abkürzung" mit einer Personen-Fähre, die zwischen Santiago de la Ribera (GPS: 37.796, -0.803) und dem Yachthafen auf La Manga (GPS: 37.7472, -0.7419) verkehrt.

Ferry Mar Menor

Die Fähre verkehrt täglich, außer sonntags, während des ganzen Jahres.
Im Sommer (ab Semana Santa/Ostern) fährt sie auch sonntags.

Der Preis beträgt 5 € pro Person für eine Überfahrt, ein Fahrrad kostet 1 € extra (Preise von 2018).

Es kann vorkommen, dass abhängig vom Wetter kurzfristig Fahrten ausfallen. Da vor allem die Anlegestelle in Santiago de la Ribera ein ziemlich wackeliger Holzsteg ist, sorgen schon kleine Wellen für Probleme beim Ein- und Aussteigen.

>>>>  Ferry Mar Menor, Homepage mit Fahrplan

Heute soll das Wetter nicht mehr so stürmisch sein wie in den vergangen Tagen, deshalb ist ein Besuch meiner alten Wahlheimat angesagt.

Mit dem Fahrrad fahren Christa und ich nach Santiago de la Ribera und gehen mit den Fahrrädern an Bord der Fähre, die um 11:30 Uhr ablegt. Nach etwa 40 Minuten erreichen wir die andere Seite.

20180322 FahrradTransport20180322 Ankunft TomasMaestre

Die Einfahrt in den Hafen weckt alte Erinnerungen, allerdings sah hier bei meiner ersten Ankunft mit dem eigenen Schiff (Sommer 2001) alles noch etwas übersichtlicher aus.

Auf der Nordseite des Kanals, der damals mit einer kleinen Drehbrücke überquert werden konnte, gab es noch überhaupt keine Betonburgen. Deren Bau durfte ich in den folgenden Jahren hautnah miterleben. Dazu gehörte auch der Bau einer neuen Hubbrücke, so dass nun auch schwere Lkw über den Kanal fahren können.

20180322 ElEstacio

Wir haben ein paar Stunden Zeit, bevor uns um 16:30 Uhr die Fähre wieder zurück bringen wird (Manche Leute fahren auch mit dem Fahrrad rund um das Mar Menor, aber die oben schon erwähnten 40 km sind mir für einen Nachmittag zu weit).

Auch wenn man sich nur ganz La Manga von Veneziola im Norden bis zum Cabo de Palos im Süden anschauen will, muss man etwas Kondition und Zeit mitbringen - La Manga ist 22 km lang!

Wir fahren heute nur in die Nordspitze zur Urbanisation Veneziola. Die heißt so, weil der Urheber der gesamten Ferienregion im Norden von La Manga (Tomás Maestre) hier Wohnungen an einem Kanalsystem bauen wollte, das wie Klein-Venedig aussehen sollte.

Davon ist nicht viel zu sehen, bis auf wenige Häuser und vor allem die außergewöhnliche Brücke über einen der Kanäle - die Puente da la Risa.

Den Namen hat ihr wohl der Volksmund gegeben, denn das Teil ist wirklich zum Lachen (span.: Risa, dt.: Lachen). Die Brücke ist offenbar erst kürzlich renoviert worden, denn ich habe sie einspurig und noch steiler in Erinnerung. Mit dem Wohnmobil würde ich aber auch jetzt nicht drüber fahren.

20180322 PuenteDeLaRisa120180322 PuenteDeLaRisa2

Zwischen den fast überall herum stehenden hohen Wohntürmen finden sich noch wenige Stellen, die einen schönen Blick auf das Meer bieten und die man mit dem Wohnmobil nutzen kann.

Neben dem kleinen Golfplatz bei den Resten der alten Windmühlen, die früher zur Salzgewinnung genutzt wurden (Molinos Salineros), stehen auch heute wieder einige Wohnmobile. Ich habe hier vor 5 Jahren mit dem Wohnmobil übernachtet, seitdem hat sich eigentlich nichts geändert.

20180322 Veneziola Molinos

Nur wenige hundert Meter entfernt sieht die Situation ganz anders aus. Auf dem Parkplatz gegenüber einer Strandbar finde ich ein Schild, das ich in dieser Art noch nie gesehen habe...

20180322 AC Verbot

Wenn man genau hinschaut, dann steht dort, dass Wohnmobilisten als Gäste in der Strandbar nicht erwünscht sind. Ich hoffe, dass das alle Wohnmobilisten "respektieren" und keinen Cent in so einem Laden ausgeben!

Es gibt genug Auswahl an Strandbars und Restaurants auf La Manga. Eine große Anzahl findet man im Yachthafen auf der Außenmole, wo Christa und ich heute unser Mittagessen einnehmen wollen. Vor allem, weil man hier einen schönen Blick über das Mar Menor hat.

20180322 AussenMole

Wer die Wahl hat, hat die Qual - das gilt auch für uns bei der Entscheidung, wo wir uns niederlassen wollen. Schließlich sitzen wir im Restaurant "Sol y Sombra" (deutsch: Sonne und Schatten), wobei wir heute Wert auf einen Sonnenplatz legen.

20180322 Restaurante

Nach der einen oder anderen eher schlechten Erfahrung in den letzten Wochen gehört das Essen heute zu den Besseren. Vor allem die Empfehlung des Chefs "Rabo de Toro" (deutsch: Ochsenschwanz) ist ein Gedicht.

Am Ende müssen wir uns beeilen, damit die Fähre nicht ohne uns ablegt.

Beim Blick zurück ist etwas Wehmut dabei, denn die Zeit mit der Segelyacht war auch ganz nett...

20180322 Abfahrt TomasMaestre

26. März 2018

  • Los Alcázares
  • San Pedro del Pinatar
  • Lo Pagán

Das schöne Wetter ohne viel Wind lädt zu einer Fahrradtour ein. Diesmal wollen Christa und ich in die Landschaft am Nordzipfel des Mar Menor fahren.

Von Los Alcázares geht es erst einmal wie bei den letzten Ausflügen nach Santiago de la Ribera, und dann am Mar Menor entlang zum Nachbarort San Pedro del Pinatar.

An diesem Strandabschnitt findet man schönen hellen, feinkörnigen Sand. In der Badesaison ist hier wahrscheinlich der Teufel los. Jetzt ist noch alles ruhig.

20180326 Playa

Ein Abstecher in das Ortszentrum von San Pedro zeigt, dass dieser Ort in den letzten Jahren offenbar an Lebendigkeit zugelegt hat. Ich kenne San Pedro noch aus den Jahren um 2004 - da war es hier eher beschaulich.

Der Ortsteil Lo Pagán liegt in der äußersten Spitze des Mar Menor. Hier findet man einige Besonderheiten, die mit dem sehr flachen Wasser des "Binnenmeeres" einhergehen: Lagunen, Salinen und Heilschlamm.

Zum Schutz der einmaligen Landschaft wurde ein Naturschutz-Gebiet eingerichtet - der Regionalpark "Salinen und Sanddünen von San Pedro del Pinatar" (Parque Regional Salinas y Arenales de San Pedro del Pinatar).

Wenn man von Lo Pagán zur Mittelmeer-Küste fährt fallen großflächig angelegte Salinen ins Auge. Teilweise sind sie noch in Betrieb, viele dienen aber nur noch den Flamingos und anderen Wasservögeln als Nahrungsquelle und Lebensraum.

20180326 SalinasFirma

 20180326 Salinas

Am Ende der Straße landet man in der Marina de las Salinas, dem Hafen von San Pedro del Pinatar, der direkt am Mittelmeer liegt, nicht am Mar Menor.

Mein letzter Besuch in diesem Hafen ist schon 15 Jahre her, und vieles ist neu für mich, z.B. die gelungene "Vergnügungsmeile" mit etlichen Restaurants direkt am Hafenbecken. Hier ist der richtige Ort für die Mittagspause.

20180326 Restaurant

Der Hafen wird eingerahmt vom Naturschutz-Gebiet. Hier kommt man nur noch zu Fuß weiter, denn auf beiden Seiten des Hafens gibt es nur Sandstrand und Dünen. Mit dem Fahrrad müssen wir zurück nach Lo Pagán.

Unterwegs kommen wir an einem Parkplatz vorbei, der eigentlich für Besucher des Naturschutz-Gebietes vorgesehen ist. Zur Zeit findet man dort allerdings mehr Wohnmobile als Pkw. Der Platz ist aber auch wirklich hübsch. Nebenan befindet sich ein Picknick-Bereich (Merendero de las Salinas), und nachts ist es hier bestimmt sehr ruhig.

Es bleibt zu hoffen, dass die hier stehenden Wohnmobilisten die Ordnungshüter nicht mit Camping-Aktivitäten verärgern, denn solche Plätze sind selten geworden.

20180326 Merendero120180326 Merendero2

In Lo Pagán biegen wir ab zum Playa de la Mota. Das ist kein richtiger Badestrand, sondern eher ein kilometerlanger Damm, der das Wasser des Mar Menor von den Lagunen und Salinen trennt. An mehreren Stellen gelangt man meist über angelegte Treppen zum Wasser.

Hier findet man den sogenannten "Heilschlamm", mit dem man seinen Körper einreiben kann. Nach dem Trocknen wird die Schlammkruste im Wasser der Lagunen wieder abgewaschen.

20180326 SchlammSee20180326 SchlammSchild

Auch wenn man sich nicht mit dem Schlamm beschäftigen will, lohnt sich ein Ausflug über den Damm, der in südliche Richtung verläuft und sich der Nordspitze von La Manga nähert.

Der Damm verläuft etwa 2.5 km geradeaus bis zu einer alten Windmühle...

20180326 LaMota

 20180326 Molino

Danach geht es noch etwa 1.5 km weiter auf einem Schotterweg und über salzverkrustete Sandflächen ...

20180326 Arena

... bis man am Punta de Algas das Ende erreicht.

Hier ist La Manga zum Greifen nah. Und doch kommt man nicht trockenen Fußes hinüber.

20180326 LaManga

Es wird immer wieder über eine Straßenverbindung zwischen La Manga und Lo Pagán diskutiert, aber bisher haben sich die Naturschützer durchsetzen können. Ich hoffe, dass das auch so bleibt, denn diese Landschaft ist wirklich einzigartig.

Da man hier auch nicht mit Motorfahrzeugen hinkommen darf, bleiben die Strände vom Massenansturm verschont.

Selbst mit dem Fahrrad muss man für so einen Ausflug, wie wir ihn heute machen, etwas Zeit mitbringen. Insgesamt haben wir bei der Rückkehr zum Stellplatz in Los Alcázares gut 40 km zurückgelegt. Zwar im flachen Gelände, aber wir haben ja auch keine E-Bikes...

30. März 2018

  • Los Alcázares

Incursiones BerberiscasIm Mittelalter war die Mittelmeer-Küste immer wieder den Raubzügen von Piraten ausgesetzt, die aus Nordafrika kamen und meist dem Volk der Berber angehörten.

In Los Alcazares wird an solche Überfälle durch eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung in der Semana Santa (Osterwoche) erinnert - die Incursiones Berberiscas.

Dazu findet mehrere Tage lang ein Mittelalter-Markt statt, der in den Straßen der Stadt eine Alternative zu den in Spanien üblichen Oster-Veranstaltungen bietet.

Christa und ich lassen uns so etwas natürlich nicht entgehen.

Am Nachmittag geht es nach Los Alcázares zum Mercado Medieval (deutsch: Mittelalter-Markt).

Man hat den Eindruck, im Mittelalter wurde vor allem viel gegessen, denn die Marktstände mit vielen leckeren Speisen sind überall präsent.

20180330 Spanferkel20180330 Paella

Man kann auch Heilkräuter für alle möglichen Zipperlein erstehen (keine Ahnung, ob es dazu eine Gebrauchsanweisung gibt)...

20180330 Hierbas

...oder auf Kamelen reiten...

20180330 Kamele

Am besten gefallen mir die Musikanten, die durch die Straßen ziehen und mit ihren mittelalterlichen Instrumenten die passende musikalische Untermalung liefern...

20180330 Piper

Der Höhepunkt mit einem Spektakel am Strand findet erst abends im Dunkeln statt. In einem Theaterstück wird der Angriff der Berber in Szene gesetzt. Leider verstehen wir nur wenig von der erzählten Geschichte. Und das Geschehen selbst ist nur schwer zu erkennen (und noch schwerer zu fotografieren)...

20180330 Theater

...obwohl wir einen guten Platz auf der Sandhaufen-Tribüne erwischt haben...

20180330 Zuschauer

2. April 2018

  • Los Alcázares
  • San Javier
  • Balsicas
  • Murcia

Drei Wochen in der Einflugschneise eines Flughafens stehen - das hätte ich vorher nicht für möglich gehalten.

20180401 Flugzeug

Aber irgendwie war es ganz gut auszuhalten, zumal die Kunstflug-Staffel in der Osterwoche eine Pause machte.

Heute geht es aber wieder weiter, wobei als erstes eine neue Propan-Gasflasche auf dem Programm steht.

Dazu fahre ich zuerst nach San Javier zur dortigen Cepsa-Tankstelle, die aber kein Propan-Gas hat. Ein paar Kilometer weiter bin ich dann bei einer freien Tankstelle, die auch eine Servicestation für Wohnmobile anbietet.

20180402 SanJavier VE

Hier habe ich Glück. Es gibt zwar auch keine volle Cepsa-Propan-Gasflasche, aber eine der leeren Gasflaschen ist gar nicht leer, sondern halb voll. Ich kann sie kostenlos (bis auf ein Trinkgeld) gegen meine wirklich leere Flasche eintauschen.

Am nächsten Kreisverkehr, kurz vor der Billig-Tankstelle beim Leclerc-Supermarkt (heute: 1.027 € pro Liter Diesel), findet man noch ein "Kunstobjekt" der besonderen Art - ein ausgemustertes Flugzeug der Kunstflieger-Staffel.

20180402 SanJavier Kreisel

Damit verabschiede ich mich vom Mar Menor und fahre über die Autobahn in Richtung Murcia.

Unterwegs komme ich an dem kleinen Ort Balsicas vorbei, wo ein Autohof Park- und Übernachtungsmöglichkeit sowie Ver- und Entsorgung für Wohnmobile anbietet.

20180402 BalsicasStp

Für mich wäre so eine Anlage nicht das richtige Übernachtungsquartier, aber als Ver- und Entsorgungspunkt oder zum Waschen des Wohnmobils ist der Platz brauchbar.

Ich fahre lieber weiter bis Murcia, um mir endlich den im letzten Jahr in Betrieb genommenen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz anzuschauen.

Der Stellplatz ist Teil des Großparkplatzes eines Einkaufszentrums. Was sich erst wie ein Behelf anhörte, stellt sich als interessantes Angebot heraus, das offenbar auch viele Wohnmobilisten gern nutzen. Gerade jetzt in den Osterferien und mit zusätzlichen regionalen Feiertagen in Murcia stehen hier Unmengen an Wohnmobilien. Das hatten sich die Urheber bei der Planung so bestimmt nicht vorgestellt.

Es gibt aber noch etliche Freiflächen, so dass ich problemlos einen Platz finde.

20180402 Murcia Stp20180402 Murcia Womo

Das Einkaufszentrum bietet nahezu alles, was Rang und Namen hat, auch die beiden großen deutschen Supermarkt-Discounter. Insbesondere aber auch einen Freizeitbereich mit Gastronomie in hübscher Umgebung.

20180402 Murcia CC Thader

Obwohl der Stellplatz etwa 5 km vom Zentrum entfernt ist, eignet er sich gut für einen Murcia-Stadtbesuch, denn mit der Straßenbahn gelangt man für wenig Geld einfach und schnell in die City.

Ein Stadtbesuch steht heute aber nicht mehr auf dem Programm. Nach dem ausgiebigen Herumlaufen in dem großflächigen Einkaufszentrum lege ich einfach die Füße hoch...