21. Dezember 2017

  • La Cala del Moral
  • Torre de Benagalbón

Nachdem mich Christa gestern unmissverständlich daran erinnert hatte, dass der 21. Dezember ein ganz besonderes Datum in unserem gemeinsamen Leben ist (ich vergesse das schon mal nach so vielen Jahren), haben wir uns für heute Mittag ein gutes Restaurant ausgesucht, um den Jahrestag angemessen zu feiern.

Das Steakhaus "La Carreta" befindet sich im Nachbarort Torre de Benagalbón, etwa 6 km von unserem Stellplatz entfernt. Da wir nicht beide Richtungen zu Fuß gehen wollen, fahren wir mit dem Bus hin.

Das Restaurant liegt hinter einer Mauer, abgeschirmt vom Straßenlärm, mit einer schattigen Terrasse. Heute ist es zu schattig, wir gehen lieber in den Comedor (dt.: Speisesaal) hinter der urigen Bar.

20171221 LaCarretaTor20171221 LaCarretaBar

Wir müssen noch etwas warten, bis die Küche bereit ist (obwohl es für unsere Verhältnisse schon recht spät ist), aber das Warten lohnt sich. Die Steaks treffen genau unseren Geschmack.

20171221 Steaks

Der Rückweg führt uns über den Rad-/Wanderweg am Strand entlang, wo wir einen Teil der Kalorien gleich wieder "abarbeiten".


25. Dezember 2017

  • La Cala del Moral

Der Ortsteil La Cala del Moral gehört zwar zu dem größeren Rincón de la Victoria, hat aber selbst alle notwendigen Einrichtungen einer kleinen Ortschaft.

Heute machen Christa und ich einen kleinen Rundgang durch die auf mehreren Hügeln liegenden Urbanisationen abseits der Hauptstraße.

Gleich am Anfang werden wir von einem künstlichen Wasserfall begrüßt, der uns auf dem Weg hinauf zu einem Aussichtspunkt begleitet.

20171225 Wasserfall

Kurz darauf befinden wir uns auf der Plaza Gloria Fuertes, die gleich mehrere Bars/Restaurants zu bieten hat und ein gewisses Zentrum darstellt.

20171225 PlazaGloriaFuertes

Mir fällt vor allem die liebevoll gemalte Tafel mit dem Hinweis auf eine deutschsprachige Speisekarte auf - allerdings konnte der Maler offenbar kein Deutsch.

20171225 MenuDeutsch

Ein paar Schritte weiter befinden wir uns auf dem Platz bei der Kirche Iglesia Nuestra Señora del Rosario. Auf diesem Platz findet an jedem Freitag ein kleiner Wochenmarkt statt. An den übrigen Tagen kann man hier auch gut im Supersol-Supermarkt einkaufen.

20171225 Supersol

La Cala del Moral ist ein richtiger kleiner Ort, in dem man nahezu alles findet, was man üblicherweise benötigt - im Zweifelsfall bei einem der vielen Chinesen-Shops, wo man auch an einem Feiertag Brot kaufen kann.


27. Dezember 2017

  • La Cala del Moral

Das Wetter ist nicht mehr sonnig. Dicke Wolken sind aufgezogen und ein kräftiger Wind mit starken Böen schüttelt die Wohnmobile. Das bisher so ruhige Mittelmeer sieht heute eher nach Nordsee aus.

20171227 Seegang

Der Wind ist so stark, dass er den Stellplatz-Zaun auf der ganzen Länge flachlegt. Ich kann zusehen, wie die durchaus kräftigen Metallrohre des Zauns eines nach dem anderen direkt über dem Boden abgeknickt werden.

20171227 Zaun

Es ist aber nicht der Wind, der dafür sorgt, dass in unserem Wohnmobil wieder einmal die Tür unter der Spüle die korrekte Funktion einstellt. Schon mehrfach wurden die Scharniere nachgestellt, jetzt ist es damit endgültig vorbei - die Schrauben halten nicht mehr in dem Plastik-Schaum-Gemisch, das neuerdings als "holzfreies, unverrottbares" Baumaterial in Wohnmobilen zum Einsatz kommt.

Ungeeignetes Material und Konstruktionsmängel ergänzen sich hier prima.

20171227 Scharnier

In einer Bastelstunde kommen dickere Schrauben in die ausgefransten Löcher, und mit einer "Fangseil"-Konstruktion sorge ich dafür, dass die Tür beim Öffnen nicht über Gebühr die Scharniere beansprucht.

20171227 Fangsystem

Am Nachmittag belohne ich mich für die Arbeit mit einem schönen Stück Kuchen in einem netten Café.

Als ich zum Stellplatz zurück komme, hängt wieder, wie schon in den letzten Tagen, das "Besetzt"-Schild am Eingangstor. Für einen Stellplatz, der erst ein halbes Jahr alt ist, ein großer Erfolg.

Und wir, die wir schon drinnen sind, freuen uns, dass wir nicht draußen nach einem freien Stellplatz suchen müssen.

20171227 Komplett

4. Januar 2018

  • La Cala del Moral
  • La Araña

Heute stehe ich seit genau einem Monat auf dem Wohnmobil-Stellplatz "Málaga Beach" in La Cala del Moral und habe damit eine weitere Rabatt-Stufe bei der Stellplatz-Gebühr erreicht: statt 10 € pro Tag zahle ich nun 250 € für einen Monat, was pro Tag etwas mehr als 8 € inklusive Strom bedeutet. Kein schlechter Preis.

Noch unklar ist, wie die nächsten Tage berechnet werden: weiterhin mit ca. 8 € pro Tag, oder beginnt es wieder bei 10 €, bis ein weiterer Monat voll ist. Es scheint noch nicht so viele Präzedenzfälle zu geben. Der Vorschlag des Mitarbeiters beim Kassieren, ich solle mit dem Chef verhandeln, ist bei regelmäßig 100 Wohnmobilen auf dem Platz eigentlich keine sinnvolle Lösung.


In den nächsten Tagen soll das Wetter schlechter werden: mit Regen und vor allem deutlich kühler.

Heute ist es aber noch sehr schön bei weiterhin wolkenlosem Himmel, allerdings herrscht starker Westwind, das Meer hat deutliche Schaumkronen.

Da heute vielleicht die letzte Gelegenheit ist, bei gutem Wetter ein bisschen draußen herum zu laufen, machen Christa und ich am Nachmittag einen Spaziergang in die Nachbarbucht La Araña.

20180104 Arana

Hier dominiert seit 100 Jahren eine Zementfabrik das Landschaftsbild. Aber wenn man auf der anderen Straßenseite zwischen den kleinen ehemaligen Fischerhäuschen herum läuft, sieht man die mächtige Anlage gar nicht.

20180104 PlayaArana

Es gibt gleich zwei Bars/Restaurants, die sogar jetzt im Januar geöffnet haben. Mit ihrer Lage direkt am Strand und den auch nachmittags noch sonnigen Terrassen bieten sie eine gute Abwechslung zu den Bars/Cafés in La Cala del Moral.

Heute ist leider in der Sonne kein Platz mehr frei, deshalb verzichten wir auf die Kaffee-Pause und begeben uns auf die andere Straßenseite. Dazu queren wir die Hauptstraße MA-24 durch eine 2.50m hohe Unterführung, die nur für Pkw geeignet ist. Einige Navigationsgeräte schicken hier auch gern Wohnmobile bei der Anfahrt zum Stellplatz in La Cala del Moral hindurch. Dem sollte man besser keine Folge leisten - die nächste Möglichkeit zum Wenden kommt 500m später.

Der Rohstoff der in La Araña ansässigen Zementfabrik stammt direkt aus den Karst-Hügeln neben der Straße. In diesem Kalkgestein befinden sich auch etliche Höhlen, die offenbar in prähistorischer Zeit bewohnt waren. Unter dem Namen Parque Prehistórico de Málaga werden hier Ausgrabungen durchgeführt, die allerdings nur als Gruppe mit Reservierung besucht werden können.

20180104 Prehistorico

Wenn wir schon nicht in die Höhlen hinein können, klettern wir wenigstens auf das "Dach". Die Fahrstraße ist zwar nach kurzer Strecke mit einem Zaun und großen Felsbrocken versperrt, aber offenbar haben schon viele andere einen Weg über die Klippen gesucht und gefunden - genauer: es befindet sich ein großes Loch im Zaun, das direkt zum Durchqueren einlädt.

Wir überwinden dieses kleine Hindernis und stehen kurz darauf auf einem Hügel mit gutem Blick über die Bucht von La Cala del Moral und auf den Wohnmobil-Stellplatz, der weiterhin abends voll belegt ist.

20180104 Stellplatz

16. Januar 2018

  • La Cala del Moral
  • Alhaurín de la Torre
  • Álora

Jetzt ist es wieder soweit - nach 6 Wochen auf dem Wohnmobil-Stellplatz "Málaga Beach" in La Cala del Moral geht die Reise weiter.

Für die laufende Woche war gutes Wetter in der ganzen Region gemeldet, deshalb hatten Christa und ich uns kurzfristig entschlossen, auf dem "berühmt-berüchtigten" Caminito del Rey durch die Schlucht des Río Guadalhorce zu wandern.

Für diese Wanderung muss man sich vorher für einen bestimmten Tag und Uhrzeit anmelden und ein Ticket kaufen. Wir haben uns für den morgigen Tag entschieden. Deshalb fahre ich heute schon einmal in die Nähe, damit ich Morgen nicht so früh aufstehen muss.

Auf dem Weg liegt der Ort Alhaurín de la Torre. Aufmerksame Leser dieses Reiseblogs wissen, dass ich dort bei der Wohnmobil-Firma Hidalgo vor einem Monat eine neue Glas-Abdeckung für den Gasherd bestellt hatte.

Die Antwort auf meine letzte Nachfrage war nicht so erfreulich: das Teil sollte wahrscheinlich erst Ende Januar kommen. Heute wollte ich eigentlich den Auftrag stornieren, aber manchmal hat man auch Glück - gerade heute Vormittag wurde überraschend das Ersatzteil geliefert.

Nach wenigen Minuten ist die Glasplatte eingebaut (sogar das notwendige Werkzeug wurde mitgeliefert), und alles ist wieder gut.

20180116 GlasAbdeckung

Nach dem Auffüllen der Vorräte im Lidl-Supermarkt fahre ich durch das grüne Tal des Río Guadalhorce auf der autobahn-ähnlichen A-357 an Cártama vorbei und biege dann nach Álora ab.

Dieser Ort liegt malerisch auf einigen Hügeln. Hier werde ich sicher noch einmal hin fahren und auf den Burgberg klettern.

20180116 Alora

Ein paar Kilometer weiter ist dann das Tagesziel erreicht: der private Wohnmobil-Stellplatz "Dos Álamos".

Der Stellplatz gehört zu einem Bed&Breakfast-Hostal, dessen niederländische Eigner für ihre Gäste ein hübsches Feriendomizil geschaffen haben. Leider ist es die falsche Jahreszeit um den großen Pool zu nutzen.

20180116 DosAlamosPool

Aber das Wetter ist gut genug, um einfach in der Sonne zu relaxen - und sich vor der morgigen Wanderung zu schonen.

20180116 DosAlamosStp

17. Januar 2018

  • Álora
  • El Chorro (Caminito del Rey)
  • Ronda

Die Nacht verlief ruhig, keine lauten Autos und keine nervigen Hunde in der Nachbarschaft. Und morgens kam pünktlich die Sonne über den Bergkamm und strahlt nun von einem wolkenlosen Himmel.

Schon kurz nach 10 Uhr fahre ich los, um nicht zu spät zum heutigen Abenteuer-Spaziergang auf dem Caminito del Rey zu kommen.

Die Wanderung auf diesem Weg durch die Schlucht des Río Guadalhorce ist streng geregelt. Jede halbe Stunde startet eine kleine Gruppe Wanderer. Wenn man zum reservierten Zeitpunkt nicht anwesend ist, könnte das (zumindest in der Hochsaison) problematisch werden.

Um zum Startpunkt am Nordeingang zu gelangen wähle ich den längeren Weg über Álora und Ardales, der aber auf besseren Straßen verläuft. Der kürzere Weg von Álora über El Chorro ist schmaler, kurviger und damit schlechter kalkulierbar.

Der übliche Parkplatz für die Wanderung auf dem Caminito del Rey ist schon so voll, dass ich nicht mehr auf den Platz gelassen werde. Mein 7m-Wohnmobil ist dem Parkplatzwärter zu groß.

Ich fahre bis fast zum Staudamm hinter dem Restaurant El Kiosko, wo es noch einige Parkbuchten geben soll. Und tatsächlich kann ich mich noch neben ein anderes Wohnmobil quetschen. Der freie Platz daneben muss unbedingt freigelassen werden, weil hier der Shuttle-Autobus wendet.

20180117 P Kiosko

Direkt hinter dem Parkplatz beginnt der Wanderweg, der aber auf den ersten 2.5 km noch ein gemütlicher Weg am Fluss entlang ist. Dann erreicht man den eigentlichen Eingang zur Schlucht.

Ab hier muss jeder Besucher einen Sicherheitshelm tragen, da überall mit Steinschlag zu rechnen ist. Besonders toll sieht man damit nicht aus, zumal man erst eine "Hygienehaube" über den Kopf streifen muss, erst dann den Helm.

20180117 CR Haube20180117 CR Helm

Nach dieser "Lachnummer" wird es ernst.

Christa (die sich natürlich nicht mit diesem "modischen" Kopfschmuck fotografieren lässt) und ich beginnen den knapp 3 km langen Weg durch die Schlucht.

Wir haben schon mehrere derartige Klettersteige in den verschiedensten Klammen (laut Duden ist das die Mehrzahl von Klamm) erlebt, deshalb sind wir jetzt nicht direkt überwältigt vom Caminito del Rey. Zumal der jetzige Weg erst vor wenigen Jahren komplett neu gebaut wurde und mit dem schwierigen und lebensgefährlichen Original außer der Streckenführung nichts gemein hat.

Aber beeindruckend ist das Ganze schon. Und für Leute mit Höhenangst ganz sicher nicht empfehlenswert.

20180117 CR 220180117 CR 320180117 CR 420180117 CR 5

Nach dem Durchlaufen der Schlucht folgt noch ein fast 2 km langes Wegstück, so dass wir nach insgesamt fast 8 km Wanderweg den Ort El Chorro erreichen. Hier endet der Caminito del Rey und wir werden unseren Kopfschmuck wieder los.

Ein Shuttle-Bus bringt uns zurück zum Ausgangspunkt, wo wir nach insgesamt 3 Stunden wieder unser Wohnmobil erreichen.

Ich werde dem Caminito del Rey einen eigenen Bericht spendieren, in dem ich etwas umfassender auf das Gesamt-Ereignis eingehen und mehr von den weit über 100 Fotos unterbringen kann.

Nach dieser außergewöhnlichen Aktivität habe ich nur noch ein Ziel - nämlich einen Stellplatz für die kommende Nacht anzusteuern.

Nach wenigen Kilometern bleibe ich aber noch einmal stehen, um mir den (leider noch nicht benutzbaren) Großparkplatz beim neuen Besucherzentrum anzuschauen. Sobald hier alles in Betrieb ist, wird es mit dem Parken auch für größere Fahrzeuge etwas weniger Probleme geben. Leider sind die Erbauer nicht so weit gegangen, gleich ein paar Plätze für Wohnmobile vorzusehen.

20180117 P Besucherzentrum

Das endgültige Tagesziel ist das etwa 40 km entfernte Ronda. Diesen sehenswerten Ort habe ich schon mehrfach besucht, aber noch nie mit dem Wohnmobil dort übernachtet.

Vor wenigen Tagen ist dort ein neuer Wohnmobil-Stellplatz eröffnet worden, den ich somit gleich "ausprobieren" und dokumentieren kann.

Der Stellplatz wird irgendwann kostenpflichtig und mit einer Schranke gesichert sein, aber zur Zeit ist dieses teure "Spielzeug" noch verpackt, und die Nutzung des Stellplatzes kostenlos.

20180117 Ronda Stp

18. Januar 2018

  • Ronda

Ich habe zwar schon mehrfach die Stadt Ronda besucht, aber das letzte Mal ist schon einige Jahre her.

Deshalb spazieren heute Christa und ich vom Stellplatz aus zu Fuß ins Zentrum.

Der Weg führt entlang der Avenida Málaga knapp 1.5 km fast schnurgerade bis ins Zentrum. Dort beginnt auf der Carrera Espinel eine Fußgängerzone, die weiterhin einfach geradeaus verläuft - etwa 1 km, bis es nicht mehr weiter geht.

Dann steht man beim Plaza de Toros an den steilen Felsen, die für die Hauptattraktion von Ronda sorgen - den Tajo de Ronda mit der berühmten Brücke Puente Nuevo.

Aber der Reihe nach.

Der Weg bis zum Rand des Zentrums ist wenig interessant. Auch die Fußgängerzone bietet nicht viel Besonderes. Hier findet man vor allem die üblichen Cafés und Andenken-Shops.

20180118 CarreraEspinel

Wer sich hier bei einem Café in die Sonne setzen will, sollte im Winterhalbjahr die Himmelsrichtung berücksichtigen: wegen der Südwest-Richtung scheint vor allem am Spätnachmittag die Sonne in die Gasse.

Ein erstes bauliches Highlight findet man am Plaza del Socorro mit der Kirche Parroquia de Nuesta Señora del Socorro.

20180118 PlazaSocorro

Nur 200m weiter erreicht man die berühmte Plaza de Toros - eine der ältesten Stierkampf-Arenen Spaniens, die aus dem Jahr 1775 stammt. Von außen nicht besonders schön, aber innen ist es ein prächtiger Bau.

Wenn gerade kein Stierkampf stattfindet, ist die Arena für Besucher geöffnet. Heute sparen wir uns den Besuch, denn das Erlebnis haben wir uns schon vor etlichen Jahren einmal gegönnt (das ist so lange her, dass ich gar keine Digital-Fotos davon habe - nur Dias...).

Es ist aber sehr empfehlenswert, sich diese Arena einmal von Innen anzuschauen, und ein interessantes Museum zum Thema Stierkampf befindet sich ebenfalls im Inneren.

20180118 PlazaToros

Nur noch ein paar Schritte weiter, und wir stehen am Rand der steilen Klippen, die Ronda nach Süden und Westen begrenzen. Von hier aus hat man einen guten Blick über das Tal des Río Guadalevín bis zu den Bergen der Sierra de Grazalema.

20180118 Mirador

Wir gehen am Rand der Felsen entlang über die Terrasse des Parador de Ronda (wo leider kein Tisch mehr frei ist, um einen Café-con-leche mit toller Aussicht zu genießen), und gelangen zur touristischen Hauptattraktion von Ronda - der Schlucht El Tajo, die von der Puente Nuevo überbrückt wird.

20180118 Tajo20180118 PuenteNuevo1

Die Brücke Puente Nuevo wurde erst im 18.Jh. gebaut und verbindet die südlich gelegene Altstadt mit den neueren Stadtteilen.

In der eigentlichen Altstadt findet man Reste der Stadtmauer, das Stadtmuseum und an der Plaza Duquesa de Parcent die älteste Kirche von Ronda, die an der Stelle der ehemaligen Moschee errichtet wurde - die Parroquia Santa María la Mayor.

20180118 PlazaDuquesa

Den Abschluss des Rundgangs bildet natürlich das Ansichtskarten-Motiv von Ronda - der Blick auf die Puente Nuevo mit dem Wasserfall unterhalb vom Parador.

20180118 PuenteNuevo

Um an die richtige Position zu gelangen, muss man ein Stück den Hang hinunter klettern. Der Weg zum Aussichtspunkt beginnt auf der Plaza de María Auxiliadora, die man erreicht, wenn man auf der Südseite der Puente Nuevo in die erste Gasse nach rechts einbiegt (Calle Tenorio) und dieser etwa 250m folgt.

Anschließend muss man natürlich wieder hinauf steigen, aber die tolle Aussicht ist die Mühe wert.

20180118 MiradorWeg