3. März 2018

  • Águilas
  • Calabardina

Da ich heute sowieso das Wohnmobil bewegen muss (Einkaufen, Ver- und Entsorgung), mache ich gleich einen kleinen Ausflug daraus.

Auf der anderen Seite von Águilas liegt das Örtchen Calabardina, direkt neben dem mächtigen Felsrücken vom Cabo Cope.

Am Ortseingang von Calabardina hatte ich bei meiner letzten Reise im Mai 2017 einen neu angelegten Parkplatz gefunden, der explizit für Wohnmobile ausgewiesen war. Weil es dazu abweichende Kommentare in anderen Wohnmobil-Portalen gibt, schaue ich mir den Platz heute noch einmal an.

Es gibt zwar keine Wohnmobil-Schilder mehr, aber dafür um so mehr Wohnmobile. Wie fast überall zur Zeit an der Küste ist auch dieser Parkplatz gut besucht.

20180303 CalabardinaP

Im letzten Jahr war ich auch auf dem damals noch neuen privaten Wohnmobil-Stellplatz "Tortuga Mora", der durch seine tolle Lage direkt am Meer auf Anhieb zu einem meiner Favoriten wurde. Leider wurde der Stellplatz im Dezember 2017 geschlossen, weil es keine Verlängerung der Genehmigung gab.

Auch heute ist der Stellplatz noch geschlossen, und die schön angelegten Parzellen (fast) alle leer.

20180303 StellplatzZu20180303 StellplatzLeer

Nicht alle Parzellen sind leer - ein paar Freunde des Platzbetreibers dürfen dort stehen.

Ich erkundige mich, wie es denn mit dem Stellplatz weitergehen soll, und erfahre, dass ein neues Genehmigungsverfahren läuft und eventuell Ende März etwas Genaueres bekannt wird. Immerhin sind mehrere Behörden mit dem Vorgang beschäftigt, und das dauert...

20180303 LautsprecherDa ich schon mal hier bin, nutze ich die Gelegenheit, die Mittagspause auf der Terrasse der Strandbar Tortuga Mora, die direkt neben dem Stellplatz liegt, zu verbringen.

Eine sensationelle Location, die auch noch die richtige Musikuntermalung bietet (zumindest für meinen Geschmack: alte Blues- und Rock-Guitarren-Legenden). Nur die Lautsprecher könnte man mal erneuern, das würde dem Bass gut tun...

Inzwischen hat sich der Himmel zugezogen, aber auch ohne Sonne kann man noch gut auf der Terrasse sitzen. Nur für schöne Fotos ist das Licht nicht geeignet. Ich nehme einfach ein Foto vom letzten Jahr - es hat sich eigentlich nichts geändert, und wahrscheinlich ändert sich auch in Zukunft nichts. Mich würde es freuen, denn hierhin komme ich ganz bestimmt wieder zurück.

20180303 Chiringuito 2017

8. März 2018

  • Águilas
  • Calabardina
  • Los Curas
  • Puntas de Calnegre
  • Cañada de Gallego

Neun Tage auf einem Stellplatz hinter einer Tankstelle - das hätte ich vorher nicht für möglich gehalten. Aber das unbeständige Wetter und die mehr als nur brauchbare Lage und Ausstattung des "Aníbal"-Stellplatzes hat mich bis jetzt hier festgehalten.

Auch viele andere sind mit diesem Stellplatz offenbar sehr zufrieden. Insbesondere das Angebot auch für durchreisende Wohnmobilisten kommt sehr gut an. Es gab Zeiten, da drängelten sich mehr als zehn Wohnmobile auf dem Betriebsgelände der Tankstelle, um die Ver- und Entsorgung oder die Waschanlage zu nutzen.

Zur Zeit ist die Fluktuation recht groß: mittags ist der Stellplatz halb leer, abends ist er wieder voll. Und auch der Erweiterungsteil wird schon genutzt.

20180307 Aguilas Stp


Heute geht es wieder etwas weiter nach Norden, wobei ich einige neue Stellplätze besuchen will, die etwas entfernt von der "Zivilisation" liegen. Deshalb ist erst einmal ein Halt beim Mercadona-Supermarkt angesagt, bevor ich dann noch einen kleinen Abstecher nach Calabardina mache.

Hier hatte ich noch vor wenigen Tagen einen Parkplatz für Wohnmobile dokumentiert. Nur zwei Tage danach erhalte ich die Nachricht, dieser Parkplatz sei gesperrt.

Ich überzeuge mich selbst davon: ein Flatterband der Policía Local versperrt die Einfahrt.

20180308 Calabardina

Das ist natürlich unschön, sollte aber niemanden dazu bringen, dann doch wieder auf der anderen Straßenseite direkt am Strand zu stehen, möglichst mit den Rädern schon fast im Wasser. Die dortigen Schilder mit dem Befahrensverbot und Campingverbot sind eindeutig.

20180308 Calabardina Strand

Nun verlasse ich Águilas und fahre auf der RM-D20 auf kurvenreicher Strecke in Richtung Mazarrón.

Von mehreren Stellen aus hat man einen guten Blick auf die Küstenlinie mit den unzugänglichen Bergen des Naturschutzgebietes Puntas de Calnegre.

20180308 Calnegre

Um bei Los Curas wieder zum Meer hinunter zu fahren, kann man mit einem "normalen" Wohnmobil eine Abkürzung durch die Plantagen nehmen und spart damit etwa 8-10 km. Die Abbiegung auf die Nebenstrecke findet man an der GPS-Position: 37.52345, -1.4666 und nach etwa 2 km ist man kurz vor Los Curas auf der RM-D21, die nach rechts Richtung Meer führt.

Hinter der kleinen Ortschaft komme ich bei einem privaten Wohnmobil-Stellplatz vorbei, der schon seit vielen Jahren existiert - bei der "Villa Brisa", geleitet von einem deutschen Paar. Ich schaue nur nach, ob sich etwas geändert hat und mache neue Fotos. Übernachten möchte ich hier nicht.

20180308 LosCuras Stp

Nur zwei Kilometer weiter erreiche einen anderen privaten Wohnmobil-Stellplatz, angeboten von einem spanischen Betreiber. Nachdem ich aufgrund entsprechender Kommentare davon ausgegangen bin, dass der Stellplatz inzwischen geschlossen wurde, nehme ich erfreut zur Kenntnis, dass er zur Zeit in Betrieb ist.

20180308 Calnegre Stp

Leider treffe ich den Betreiber nicht persönlich an, so dass ich keine neuen Informationen über Öffnungszeiten habe.

Noch einen Kilometer weiter und ich bin am Meer - genauer: am Strand von Puntas de Calnegre. Hier fahre ich noch zu dem dritten privaten Wohnmobil-Stellplatz, der in dieser Gegend zu finden ist. Der Stellplatz "Taray Camper Park" existiert auch schon einige Jahre, viel geändert hat sich in dieser Zeit nicht.

20180308 Calnegre Taray

Nun noch ein paar Kilometer und ich bin in der Ortschaft Cañada de Gallego. In der Nähe liegt die unter "Freisteher"-Wohnmobilisten bekannte "Ziegenwiese". Im Google-Satellitenbild (GPS: 37.5353, -1.373) kann man dort 80 Wohnmobile zählen, aber das ist Geschichte - die "Ziegenwiese" steht nicht mehr zur Verfügung.

In der Nähe hat nun ein privater Wohnmobil-Stellplatz neu eröffnet, der ein wenig das Gefühl des Freistehens weiterleben lassen will.

20180308 CaravanArtFinca

Auf nur notdürftig planierten Terrassen kann man den Stellplatz schon nutzen. Es gibt aber noch viel zu tun, und die Betreiberin hat noch weitergehende Pläne, die über ein einfaches Stellplatz-Angebot hinausgehen.

Christa ist erst einmal "not amused" und wäre am liebsten gleich weitergefahren, als gleich nach der Ankunft einige große, freilaufende Hunde die Neuankömmlinge beschnuppern. Aber wir bleiben trotzdem und richten uns zwischen den zum Teil sehr gediegenen Fahrzeugen ein.

20180308 CaravanArt Stp


9. März 2018

  • Cañada de Gallego

Obwohl die Autobahn AP-7 direkt neben dem Stellplatz verläuft, ist es nachts weitgehend ruhig. Erst gegen 7 Uhr morgens hört man etwas Verkehr. Auch die vielen Hunde auf und neben dem Stellplatz sind wohl eher von der ruhigen Sorte.

Bei wolkenlosem Himmel und schon fast sommerlichen Temperaturen ist heute Nichtstun angesagt. Aber ein wenig die Füße vertreten kann ja nicht schaden, und ich möchte sowieso nachschauen, ob es nicht eine bessere Anfahrt zum Stellplatz gibt.

Also gehen Christa und ich am Nachmittag über die Autobahn-Brücke, die sich direkt beim Stellplatz befindet, und dann auf der asphaltierten Straße in Richtung Cañada de Gallego. Es stellt sich heraus, dass es tatsächlich einen besseren Weg gibt, als den, den ich gestern benutzt hatte. Für die Abreise ist dieser Weg auf jeden Fall zu empfehlen. Für die Anreise müsste man schon sehr genau wissen, an welcher Stelle (GPS: 37.5602, -1.3965) man von der Hauptstraße in den passenden Weg zwischen die Plastik-Gewächshäuser einbiegen muss, sonst landet man vielleicht in einer Sackgasse.

Besonders hübsch ist die Gegend rund um den Stellplatz jedenfalls nicht. Ein Spaziergang in einem Meer von Plastik ist alles andere als schön.

20180309 PlastikPlantagen

Nach einer knappen halben Stunde sind wir deshalb wieder zurück beim Wohnmobil und setzen uns lieber dort in die Sonne.

20180309 CaravanArt Stp

10. März 2018

  • Cañada de Gallego
  • Mazarrón

Leider habe ich die Hunde der Nachbarschaft zu früh gelobt - heute Nacht gab es zumindest bis 1 Uhr ein vielstimmiges Hunde-Konzert. Nur gut, dass ich sowieso erst um diese Zeit ins Bett gehe.

Entsprechend spät komme ich dann morgens in die Gänge. Heute auch. Aber ich habe ja keine Eile.

Ich reise zwar heute ab, aber das Tagesziel ist nicht weit entfernt - nur etwa 13 km nördlich von Mazarrón.

Zuerst fahre ich allerdings nach Puerto de Mazarrón, denn dort sollte es nach meiner Internet-Recherche eine Cepsa-Tankstelle geben, die eventuell meine inzwischen wieder leere Propan-Gasflasche tauschen könnte.

Aber ich finde keine Cepsa-Tankstelle. Weder in Puerto de Mazarrón noch in Mazarrón selbst. Das Thema Propangas wird also vertagt.

Ich fahre ein Stück auf der Autobahn RM-3 nach Norden bis kurz hinter der Urbanisation Camposol. Hier befindet sich der private Wohnmobil-Stellplatz "Rancho Buena Vista".

An der Zufahrt ist man schnell vorbei gefahren. Man muss die letzten paar hundert Meter auf einem Schotterweg zurücklegen, der bei den GPS-Koordinaten 37.7049, -1.3528 von der parallel zur RM-3 verlaufenden Straße abbiegt. Hier stehen je nach Vegetation mehr oder weniger gut sichtbare Schilder.

20180310 RanchoAnfahrt

Nach ein paar hundert Metern stehe ich vor einer geschlossenen Schranke. Direkt daneben prangt unübersehbar ein Schild mit einer Telefonnummer.

20180310 RanchoEinfahrt20180310 RanchoTel

Ich rufe dort an und der Stellplatz-Besitzer kommt sofort, öffnet die Schranke und eskortiert mich auf seinem Roller zu einer hübschen Parzelle.

20180310 RanchoStp

Nachdem ich vor fünf Jahren zum letzten Mal auf diesem Platz war, bin ich überrascht, dass sich der Besitzer noch an mich erinnert. Auch ich erinnere mich noch an viele Details auf dem Stellplatz. Manches ist unverändert, aber vieles ist sichtbar besser geworden.

Allein das viele Grün ist in der sonst eher tristen, trockenen und staubigen Gegend eine Augenweide. Die meisten Parzellen, die alle sehr groß sind, bieten Schatten und Sonne. Man kann sich gar nicht entscheiden, wie man sich hinstellen soll.

Leider ist es sehr windig, so dass man die Freiflächen rund um das Fahrzeug heute gar nicht richtig nutzen kann.

Aber ein Rundgang über das riesige Areal ist machbar. Ich finde z.B. etwas ganz Neues, was es auf anderen Plätzen so noch nicht gibt: ein Flugfeld für Modellflugzeuge.

20180310 RanchoFlugfeld

Rancho Buena Vista ist nicht nur ein einfacher Wohnmobil-Stellplatz, sondern eher eine Freizeitanlage, in der es auch einige Bungalows gibt. Die Kombination von fester Behausung und Wohnmobil war von Anfang an so geplant. Vor allem Langzeit- oder Dauer-Camper sollten angesprochen werden.

Seit einigen Jahren ist die Anlage nun als Verein organisiert. Als Vereinsmitglied zahlt man eine reduzierte Übernachtungsgebühr. Wer mehr als 5 Wochen pro Jahr hier ist, hat den Mitgliedsbeitrag "rausgeholt". Das ist für einige Leute bestimmt interessant.

Für mich allerdings nicht, denn ich bin noch zu "mobil". Aber das Konzept hat mir von Anfang an gefallen - wer weiß, was die Zukunft bringt. Vielleicht werde ich auch irgendwann sesshafter. Mit einem großen, komfortablen Fahrzeug mitten in der Prairie...

20180310 RanchoPlatz

12. März 2018

  • Mazarrón-Camposol
  • Cuesta Blanca

Die Ruhe auf Rancho Buena Vista im sonst eher lauten Spanien ist wirklich erholsam, und auch die inzwischen größer gewordenen Pflanzen und Bäume tragen zum positiven Bild bei. Das wird auch nicht durch ein einzelnes frei laufendes Huhn oder den frei herum spazierenden "Wachhund" des Stellplatz-Betreibers getrübt. Es ist eben eine Ranch.

Leider ist die nächste Urbanisation (Camposol) etwa 4 km entfernt - zu weit für einen Spaziergang ins nächste Café. Mit einem fahrbaren Untersatz ist das aber kein Problem.

In der Urbanisation Camposol gibt es auch sonst das meiste, was man so täglich braucht: Supermärkte, Apotheke, Tankstelle.

Die Tankstelle ist heute mein erstes Ziel, denn dort hoffe ich, die leere Propan-Gasflasche tauschen zu können. In der Provinz Murcia sind Cepsa-Tankstellen noch nicht so weit verbreitet wie anderswo, deshalb helfen andere Tankstellen bei der Versorgung mit Gasflaschen aus (z.B. Galp und bp).

Ich habe Glück - zum wiederholten Mal auf dieser Reise gibt es in dem großen Gas-Sortiment genau eine volle Propan-Gasflasche mit dem speziellen blauen Tragegriff (diese Flaschen sind ein paar Kilo leichter als die alten grauen Eisenflaschen).

20180312 GalpCepsa

Mit der vollen Gasflasche kann ich nun auf dem kürzesten Weg Richtung Cartagena fahren, denn sonst hätte ich noch in einem weiten Bogen alle Cepsa-, Galp- und bp-Tankstellen besucht, bis ich die passende Gasflasche gefunden hätte.

Was sich so kompliziert anhört, liegt daran, dass ich immer gern diese blauen Gasflaschen hätte (Propan). Das ist aber nur im Winter nötig, jetzt könnte man auch die roten Gasflaschen nehmen (Butan), oder natürlich auch die alten, schwereren grauen Propan-Gasflaschen (im Bild rechts unten zu sehen). Die sind im allgemeinen immer zu haben.

Ich fahre also über die Landstraße RM-E17 quer durch die von Landwirtschaft geprägte Landschaft mit ein paar kleinen Dörfern. Das einzig Interessante, das ich unterwegs sehe, ist ein neuer Vía-Verde-Radweg, der von Mazarrón kommend in dieser Gegend in den Vía Verde del Campo de Cartagena mündet.

20180312 ViaVerde20180312 ViaVerdeSchild

Bald darauf erreiche ich, etwa 10 km vor Cartagena, die kleine Ortschaft Cuesta Blanca. Von hier aus ist das Tagesziel nur noch einen Kilometer entfernt - der Wohnmobil-Stellplatz "SenS Sleep" bei einer privaten Finca.

20180312 SenSSleep Stp

Die Idee, den nicht benötigten Tennisplatz zum Wohnmobil-Stellplatz umzufunktionieren, ist nicht schlecht - man steht waagerecht auf festem Untergrund, auch bei eventuellem Regen.

Der Stellplatz ist erst wenige Monate in Betrieb, aber die 5 vorgesehenen Plätze sind schon oft belegt. Ich hatte mich vorsichtshalber per eMail angemeldet.

In der Mehrzahl machen hier Niederländer Urlaub, denn das Betreiberpaar stammt auch aus den Niederlanden, aber beide sprechen gut deutsch. Es gibt keine Probleme bei der Kommunikation.

Die gibt es schon eher bei der Kommunikation per Internet, denn der Mobilfunk-Empfang ist zumindest beim Movistar-Netz und beim Orange-Netz ziemlich schlecht, sogar beim Telefonieren. Wie es mit dem Vodafone-Netz aussieht, weiß ich leider nicht.

20180312 CuestaBlancaBarMan ist hier offenbar doch sehr weit weg von der "Zivilisation".

Ein Spaziergang bringt mich in das nur 1 km entfernte Cuesta Blanca. Die einzige Café-Bar "Ana" hat heute (montags) geschlossen.

Aber direkt daneben gibt es noch den "Seniorenclub" - hier heißt das vornehm "Club de Personas Mayores" - und die haben natürlich auch eine Bar. Damit ist der Café-con-leche für heute Nachmittag gesichert.

 

14. März 2018

  • Cuesta Blanca
  • Cartagena
  • Los Alcázares

Eine Woche abseits größerer Siedlungen, mitten im "Campo" - das genügt erst einmal.

Heute geht es zuerst nach Cartagena - mit über 200.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Provinz Murcia.

Am Stadtrand befindet sich ein Wohnmobil-Stellplatz bei einer Shell-Tankstelle, den ich schon ein paar Jahre nicht mehr besucht habe. Heute komme ich sowieso direkt daran vorbei, also bleibe ich erst mal dort stehen und mache neue Fotos.

20180314 Cartagena Shell Stp

Ich bin wieder einmal überrascht, dass ich einen fast vollen Stellplatz vorfinde. Bei meinen früheren Besuchen war ich immer allein vor Ort. Aber inzwischen scheint es so viele Wohnmobile zu geben, dass jetzt auch Stellplätze genutzt werden, die früher als unattraktiv galten.

Während ich die Entsorgungsstation nutze (denn auf den Stellplätzen der letzten Tage gab es keinen richtigen Abwasser-Gully) entdeckt Christa auf dem Gelände der Tankstelle eine Waschanlage auch für große Fahrzeuge, und überredet mich zu einem Waschgang für das inzwischen seit etwa 5 Monaten ungewaschene Wohnmobil.

20180314 CarWash C20180314 CarWash Gerd

Nach dieser harten Arbeit haben wir uns eigentlich ein schönes Mittagessen verdient, das wir gern in einem Restaurant an der Hafen-Promenade einnehmen wollen. Aber ich hatte es schon befürchtet - es gibt dort in der Nähe keinen geeigneten Parkplatz für Wohnmobile. An den zwei, drei Stellen, wo es möglich ist, steht immer schon ein anderes Wohnmobil.

Also haken wir das ab, und ich fahre direkt weiter zum Mar Menor nach Los Alcázares

Den dortigen Wohnmobil-Stellplatz "Área Narejos" hatte ich schon vor etwas mehr als zwei Jahren besucht, kurz nach seiner Eröffnung. Besonders toll fand ich ihn damals nicht - ein Asphaltplatz direkt unter der Einflugschneise des Flughafens von San Javier.

Der Empfang ist auf jeden Fall eine Überraschung - ich werde schon beim Betreten der Rezeption auf Deutsch und mit meinem vollen Namen begrüßt. Natürlich stecken meine Daten noch im Computer (das Kfz-Kennzeichen ist gleich geblieben), aber irgendwie nett ist das schon.

Nachdem ich auch noch eine ganz brauchbare Parzelle finde (8m x 6m groß!), werde ich wohl doch erst mal ein paar Tage hier bleiben.

20180314 Narejos Stp