24. Oktober 2021

  • Riglos

  • Biscarrués

  • Biel

  • Layana

  • Uncastillo

Mit knapp 2°C war es nachts in Riglos schon gefährlich nahe am Gefrierpunkt. Das geht hoffentlich nicht so weiter. Allerdings ist auch das heutige Etappenziel nicht in tieferem Gelände, sondern alles liegt etwa auf 700m-800m Höhe.

Zuerst muss ich den Weg zurück bis Ayerbe fahren. Dort kreuzen sich mehrere Hauptstraßen. Von hier aus mache ich einen Abstecher nach Biscarrués, wo kürzlich ein offizieller Übernachtungsplatz für Wohnmobile eingerichtet wurde.

20211024 Biscarrues PP

Dieser Platz liegt zwar an einer interessanten Strecke, die erst zu einem Stausee und dann bis Zaragossa führt, aber an der Ausführung dieses Stellplatzes gibt es noch einiges zu verbessern.

Nach ein paar Fotos fahre ich wieder zurück bis Ayerbe und nehme dann die Straße A-1202, die zwar eine sehr schlechte Asphaltdecke hat, aber durch eine sehr schöne Landschaft führt. Gerade jetzt im Herbst bieten die bewaldeten Berge ein tolles Bild. Bei der alten Eisenbrücke über den Río Gállego (GPS: 42.2714, -0.7505) muss ich unbedingt ein Foto machen.

20211024 RioGallego

Nach gut 30 km Rüttelstrecke erreiche ich schließlich den Ort Biel. In diesem Sommer wurde hier ein neuer kommunaler Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet, den ich natürlich dokumentieren möchte.

20211024 Biel Stp

Der Zeitpunkt passt gerade auch gut für die Mittagspause, und anschließend machen Christa und ich noch einen Rundgang durch den kleinen Ort mit dem dominierenden Turm der ehemaligen Burg.

20211024 Biel Castillo20211024 Biel Calle

Die Zeit reicht auch noch für einen Café-con-leche, dann geht es weiter auf der nun etwas besseren Straße, die aber weiterhin kurvenreich und anstrengend bleibt. Anstrengend, weil dies offenbar eine beliebte Motorrad-Strecke ist, und oft große "Rider"-Gruppen entgegen kommen, die es manchmal nicht so genau mit der Mittellinie nehmen.

Schließlich erreiche ich den Ort Uncastillo. Hier gibt es einen Stellplatz, den ich schon vor einigen Jahren besucht habe. Allerdings hatte ich damals nicht übernachtet, weil gerade ein Volksfest auf dem Platz stattfand. Auch heute fahre ich erst einmal bis zum nächsten Ort Layana, weil es dort einen ganz neuen Stellplatz gibt, den ich noch gar nicht kenne.

20211024 Layana Stp

Auf dem Stellplatz in Layana stehen wir völlig allein, und auch sonst ist hier wenig bis gar nichts los. Da es für einen Besuch der in der Nähe liegenden römischen Ausgrabung schon etwas zu spät ist, beschließen wir, wieder die 12 km nach Uncastillo zurück zu fahren, um noch ein wenig im Ort herum zu laufen und dann auf dem dortigen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz zu übernachten.

Das Spannende an der Zufahrt zum Stellplatz ist die kleine Brücke  an der Abzweigung von der Hauptstraße. Bei meinem ersten Besuch vor drei Jahren habe ich die Abbiegung auf die Brücke geschafft - mit dem selben 7m-Fahrzeug, das ich auch heute fahre. Es war aber sehr knapp. Deshalb versuche ich es heute mit der (offiziellen) Alternativ-Route durch das Flussbett.

20211024 Uncastillo Zufahrt

Die Rampe, die nach meinem letzten Besuch durch ein Unwetter mit reißenden Wasserfluten in dem ansonsten trockenen Flussbett teilweise zerstört war, ist wieder befahrbar. Dies ist der Weg, den alle größeren Fahrzeuge nehmen sollten.

Die "Flusspassage" verläuft problemlos, und kurz darauf stehe ich auf dem Stellplatz, der einen schönen Blick auf den Burgberg gestattet.

20211024 Uncastillo Stp

Noch ist Zeit für einen Rundgang durch den Ort und hinauf zur Burg, von wo man auch gut den auf der anderen Seite des Tals liegenden Stellplatz neben der Mehrzweckhalle sehen kann.

20211024 Uncastillo Burgberg20211024 Uncastillo Stp fern

Die Sonne steht schon sehr tief und überall in den engen Gasse ist es schattig. Aber zum Abschluss des Rundgangs finden Christa und ich auf der Nordseite des Hügels tatsächlich doch noch eine Bar, wo man noch ein wenig in der Sonne sitzen kann.

20211024 Uncastillo PlazaOrdinario

 


25. Oktober 2021

  • Uncastillo

  • Layana

Nachdem es gestern für einen Besuch bei den Ausgrabungen der römischen Siedlung Los Bañales in der Nähe von Layana zu spät war, holen wir das heute nach.

Von Uncastillo nach Layana sind es nur 12 km - das ist wohl die kürzeste Tagesetappe, die ich jemals gefahren bin.

Bei meinem Besuch vor drei Jahren in Layana habe ich mir den Weg zur Ausgrabung gespart, weil die 1.5 km lange Straße nur eine steinige und staubige Piste ist. Heute wage ich es, und nachdem alles ordentlich durchgeschüttelt ist erreiche ich die ehemalige römische Siedlung (GPS: 42.2881, -1.2304).

20211025 LosBanales PP

Das Ausgrabungsgelände umfasst den ganzen Hügel, von dem wohl nur ein kleiner Teil bisher ausgegraben wurde. Alles liegt ungeschützt offen herum, es gibt keine Absperrungen, allein das Gebäude der ehemaligen Therme ist umzäunt und kann nur mit Führungen besichtigt werden.

20211025 LosBanales620211025 LosBanales120211025 LosBanales420211025 LosBanales5

Klettert man den Hügel ganz hinauf, bekommt man einen Eindruck von der Größe der ehemaligen römischen Siedlung. Die Reste eines weiter entfernten alten Aquäduktes sieht man überhaupt erst von hier oben.

20211025 LosBanales220211025 LosBanales3

Die Ausgrabung Los Bañales ist natürlich längst nicht so spektakulär wie z.B. die Monumente in Mérida, aber man kann kostenlos zwischen echten römischen Relikten herum klettern - das ist nicht überall möglich.

Nach dem Ausflug in die Römerzeit geht es zurück zum Wohnmobil-Stellplatz in Layana.

20211025 Layana Stp

Der kleine Ort besteht nur aus wenigen Häusern rund um einen mächtigen Turm, der inzwischen ein Museum beherbergt.

20211025 Layana20211025 Layana Torre

Bei einem Rundgang durch den Ort finden wir keine einzige Bar, Cafeteria oder Restaurant. Dann wollen wir wenigstens das Turm-Museum besuchen.

Hier ist alles automatisch - die Tür öffnet sich nach Einwurf einer 1-€-Münze, und in den einzelnen Stockwerken sorgen Bewegungsmelder für die Beleuchtung und Audio-Infos (leider nur auf Spanisch). Schließlich erreichen wir die oberste Ebene und haben trotz der Sicherheitsnetze (?) einen guten Blick auf die Umgebung. Der Hügel mit der Ausgrabungsstätte Los Bañales ist gut zu erkennen, genau wie der Stellplatz, auf dem wir heute übernachten.

20211025 Layana Turmspitze20211025 Layana Ausblick


26. Oktober 2021

  • Layana

  • Santacara

  • Calahorra

  • Lodosa

  • Ezcaray

Nachdem gestern die kürzeste Tagesetappe mit nur 12 km stattfand, wird es heute wohl eine der längsten werden - 200 km liegen vor mir.

Aber der Reihe nach...

Der Wetterbericht prophezeit für das kommende Wochenende Regen und kühle Temperaturen. Und dann ist da noch ein zusätzlicher Feiertag (Allerheiligen) und Halloween. Solche Tage verbringe ich am liebsten in bekannter Umgebung, möglichst auf einem privaten Stellplatz mit regensicherem Untergrund und Stromanschluss. Leider gibt es so etwas weit und breit nicht.

Erst hinter Burgos wäre etwas passendes. Also versuche ich heute, so weit es geht in diese Richtung zu fahren und gleichzeitig die noch nicht von mir besuchten neuen Stellplätze, die am Weg liegen, zu dokumentieren.

Der erste Stellplatz, den ich ansteuere, ist der kommunale Wohnmobil-Stellplatz in Santacara.

20211026 Santacara Stp

Hier kann man gut beobachten, dass auch ein kleines Gefälle zu großer Erosion führen kann - die Einfahrt ist nur noch mit viel Vorsicht zu nutzen. Hier gehört einiges an Beton hin - dann ist der Platz ok.

Die Fahrt geht weiter nach Calahorra. Hier am Río Cidacos befinde ich mich in der autonomen Region La Rioja, nachdem ich heute morgen in Aragonien gestartet bin und dann Navarra durchquert habe.

Der kommunale Wohnmobil-Stellplatz von Calahorra ist genau richtig für die Mittagspause, da es hier an den Rändern des großen Asphaltplatzes sogar einige schattige Stellen gibt.

20211026 Calahorra Stp

Dieser Ort hätte einen längeren Aufenthalt verdient - die Altstadt ist nicht weit entfernt und sieht interessant aus. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal.

Heute fahre ich weiter. Es geht ein Stück nach Norden durch das Tal des Ebro mit den herbstbunten Weinfeldern bis zum Ort Lodosa. Hier wurde ein kommunaler Wohnmobil-Stellplatz fast direkt am Ebro-Ufer eingerichtet. Der Weg ins Ortszentrum ist auf einem schönen Paseo entlang des Flusses zurückzulegen.

20211026 Lodosa Stp

Die Nutzung der Ver- und Entsorgungsstation ist etwas umständlich, weil man in dem benachbarten Schwimmbad Jetons kaufen muss. Bei meinem Besuch war gerade Mittagspause. Aber da es sich nicht nur um ein Freibad, sondern auch um ein Hallenbad handelt, ist die Kasse grundsätzlich ganzjährig jeden Tag geöffnet.

Es beginnt das letzte Teilstück der heutigen Fahrt - auf der Autobahn A-12 an Logroño vorbei bis zur Abfahrt bei Santo Domingo de la Calzada. In diesem Ort war ich schon einmal vor einigen Jahren mit dem Fahrrad auf der Vía Verde del Río Oja, von Casalarreina kommend. Damals hatte ich auf das restliche Teilstück der Vía Verde verzichtet, heute geht es ohne Fahrrad weiter durch das Tal des Río Oja in das Bergland bei Ezcaray.

Der Ort Ezcaray hat vor kurzem einen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet, dessen Lage und Gestaltung außergewöhnlich ist.

20211026 Ezcaray Stp

Die Beton-Parzellen und Fahrwege suggerieren einen großzügigen, durchdachten Stellplatz. Bis man feststellt, dass auf jeder Betonplatte zwei (!) Wohnmobile stehen sollen, und das Manövrieren dann auf den schmalen Fahrwegen zwischen den Zweigen der Bäumchen gar nicht funktioniert - man muss dann wohl die Wiese mit benutzen. Heute ist nicht so viel los und jedes Fahrzeug hat eine eigene Doppel-Parzelle.

Christa und ich machen uns gleich auf den Weg in den Ort, denn nach der 200-km-Fahrt ist ein guter Café-con-leche absolut notwendig.

Da der Stellplatz direkt neben dem Wanderweg bzw. Radweg Vía Verde del Río Oja liegt, gehen wir die ersten paar hundert Meter über die alte Bahntrasse auf einer wunderschönen Allee bis zum ehemaligen Bahnhof, wo sich der Startpunkt der Vía Verde befindet.

20211026 Ezcaray VV20211026 Ezcaray VV Estacion

Wie man auf dem obigen Bild sehen kann, landet man am Ende des Tals in einem Wintersport-Gebiet. Bei unserem Rundgang durch den Ort Ezcaray haben auch wir den Eindruck, dass man offenbar nicht nur im Sommer beim Wandern, Radfahren und Bergsteigen hier gut aufgehoben ist - das Angebot an Herbergen, Hotels, Restaurants und Bars ermöglicht sicher auch nette Après-Ski-Aktivitäten.

20211026 Ezcaray Gasse20211026 Ezcaray Teatro20211026 Ezcaray Wappen20211026 Ezcaray Kirche

Nach der Rückkehr zum Wohnmobil diskutieren Christa und ich, in welche der drei Favoriten-Kategorien bei WOMO-IBERICO man Ezcaray einsortieren sollte, denn sowohl der Stellplatz, als auch der Ort und die umgebende Landschaft sind ganz nach unserem Geschmack.

Noch sind wir zu keinem Ergebnis gekommen, als ein unverhofftes Ereignis alles wieder in Frage stellt - wir bekommen Besuch von freilaufenden Rindern (eigentlich sind es nur große Kälber), die mit ihren Kuhglocken bis nach 2 Uhr nachts ziemlich viel Lärm verbreiten. Und zwar oft genau neben den Wohnmobilen, so dass es keinen Meter Abstand zwischen Glocke und meinem Ohr gibt - nur getrennt durch eine als Schallschutz unbrauchbare Wohnmobil-Seitenwand.

20211026 Ezcaray Stp Rinder

 


27. Oktober 2021

  • Ezcaray

  • Alarcia

  • Burgos

Nach den Störungen durch die Rindviecher ist klar, dass ich keine zweite Nacht auf dem Stellplatz von Ezcaray bleibe. Aber Hektik ist auch nicht angesagt - Christa und ich bleiben noch zum Mittagessen in dem ansonsten wirklich netten Ort, und erst danach machen wir uns gemütlich auf den Weg in die Provinz-Hauptstadt Burgos, dem heutigen Etappenziel.

Auf einer wenig befahrenen Bergstraße mit zwei Pässen über etwa 1200m Höhe erreiche ich bald das aus nur wenigen Häusern bestehende Dorf Alarcia. Hier kann ich einen neuen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz dokumentieren.

20211027 Alarcia Stp

Der Stellplatz ist eigentlich nur ein allgemeiner Parkplatz an der Hauptstraße mit einer nebenan befindlichen rudimentären Ver- und Entsorgung. Da gibt es natürlich an anderer Stelle Besseres, aber wer die in der hiesigen Umgebung vielfältigen Wander- oder Mountainbike-Angebote nutzen will, findet hier alles Notwendige, und nachts ist auf der "Hauptstraße" BU-813 bestimmt nichts los.

Ich fahre heute allerdings weiter bis Burgos, wo ich den neuen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz ansteuere. Warum die Planer die Ver- und Entsorgungsstation auf dem nebenan liegenden allgemeinen Parkplatz untergebracht haben ist mir nicht ganz klar, auf jeden Fall war es keine gute Entscheidung - viele Wohnmobilisten finden sie nicht (obwohl sie nur 50m entfernt ist), und zu klein geraten ist sie auch.

20211027 Burgos Stp20211027 Burgos StpVE


28. Oktober 2021

  • Burgos

Der Weg von dem neuen Stellplatz in das Zentrum von Burgos ist fast 1 km länger geworden als von dem früheren Stellplatz beim Alcampo-Einkaufszentrum. Mit etwa 3.5 km bis zur Kathedrale ist die Strecke aber noch gut zu Fuß machbar.

Eigentlich sollte heute ein Ruhetag sein, aber dann wird doch wieder ein kleiner Wandertag daraus. Christa und ich wollen uns nur mal die neue Strecke anschauen, die entlang des kleinen Flüsschens Río Vena durch eine langgestreckte Grünanlage verläuft.

20211028 Burgos RioVena

An der Plaza España verschwindet der Wasserlauf im Untergrund, aber jetzt sind wir ja auch schon im Zentrum. Wir gehen vorbei am Mercado Norte und über die Plaza de la Libertad bis wir den zweiten Fluss erreichen, der durch Burgos fließt - den Río Arlanzón.

Hier befindet sich eine weitere schöne Grünanlage - der Paseo del Espolón.

20211028 Burgos PaseoEspolonDieser Park beginnt beim Teatro Principal, vor dem die Statue des mittelalterlichen Volkshelden El Cid zu finden ist, und geht bis in die Nähe der Kathedrale (die so groß ist, dass ich sie noch nie komplett auf ein Foto bekommen habe).

20211028 Burgos EstatuaCid20211028 Burgos Teatro20211028 Burgos Kathedrale

Im direkten Umfeld der Kathedrale versorgen wir uns, in den letzten Sonnenstrahlen sitzend, mit Kaffee und Kuchen - und sind natürlich nicht überrascht, dass hier die Preise fast doppelt so hoch sind wie an anderen Stellen (Café-con-leche: 2.50 €).

Auf dem Rückweg gehe ich noch an dem ehemaligen Stellplatz beim Alcampo-Einkaufszentrum vorbei, um zu sehen, ob der Platz immer noch als Wohnmobil-Parkplatz genutzt wird. Und tatsächlich stehen hier etwa genau so viele Fahrzeuge wie auf dem neuen offiziellen Stellplatz.

20211028 Burgos PP Alcampo


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   Weitere Informationen findet man in dem Beitrag zum Städte-Favoriten Burgos.


29. Oktober 2021

  • Burgos

  • Santa María del Campo

  • Quintana del Puente

  • Palencia

Die Anzeichen mehren sich, dass am Wochenende in der Nähe des Stellplatzes von Burgos irgend eine Veranstaltung stattfindet, die Lärm mit sich bringt. Seit gestern laufen immer wieder Sound-Checks über Lautsprecher-Anlagen. Da ist es wohl doch besser, vorher den Ort zu wechseln.

Deshalb geht es heute nach Palencia, zumal das Wetter sich nicht an die Vorhersage hält und der angekündigte Regen nicht erst morgen sondern schon jetzt beginnt.

Ich fahre auf einer gut ausgebauten Landstraße, die mich in den Ort Santa María del Campo bringt. Hier gibt es schon seit etlichen Jahren einen offiziellen Stellplatz, der im letzten Jahr durch einen ganz neuen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz ersetzt wurde, der bisher nur hervorragende Noten bekommen hat.

20211029 SantaMariaCampo Stp

Leider verwässert der Regen den wirklich guten Eindruck, den der Stellplatz vermittelt. Aber gerade bei Regen punktet der Stellplatz mit dem Beton-Untergrund. Ein weiteres Detail, das schon bei der Ankunft auffällt, ist das vom Ankömmling selbst zu öffnende Tor, das artfremde Fahrzeuge fernhalten soll.

Christa trifft das Los, bei Regen aussteigen zu müssen, um die Barriere zu öffnen und wieder zu schließen - ich muss ja fahren...

20211029 SantaMariaCampo Tor

Auf dem weiteren Weg mache ich noch einen kurzen Halt in dem Ort Quintana del Puente bei dem dortigen Wohnmobil-Stellplatz, nur um festzustellen, dass sich nichts geändert hat und alles in Ordnung ist.

20211029 Quintana Stp

Von hier aus fahre ich über die Autobahn A-62 direkt nach Palencia. Nach einem kurzen Halt beim Mercadona-Supermarkt im Süden der Stadt (GPS: 41.9897, -4.5181) zum Auffüllen der Vorräte für das kommende lange Wochenende, erreiche ich schließlich den privaten Wohnmobil-Stellplatz bei der Tankstelle "Suances", wo viele freie Parzellen warten.

20211029 Palencia Stp Suances

Hier wollen Christa und ich die nächsten Tage verbringen und abwarten, wie sich das Wetter entwickelt, das leider doch viel kälter ist, als ich gehofft hatte. Der Regen soll zwar bald aufhören, aber es soll im gesamten nördlichen und westlichen Spanien wohl erst einmal kalt bleiben.

 


30. Oktober - 2. November 2021

  • Palencia

Es ist eigentlich ein typisches April-Wetter: Sonne-Wolken-Mix mit einigen, zum Teil kräftigen, Regenschauern.

Wenn es das Wetter erlaubt, machen Christa und ich Spaziergänge durch die Stadt und die Grünanlagen oder am Río Carrión entlang. Die Herbst-Stimmung ist allgegenwärtig.

20211101 Palencia RioCarrion120211101 Palencia RioCarrion2

Und schließlich erleben wir noch eine Invasion von Störchen, die offenbar als Zugvögel zu Hunderten unterwegs, genau die Kathedrale von Palencia als Ruheplatz ausgewählt haben. Und jeder findet einen Platz.

20211101 Palencia Stoerche120211101 Palencia Stoerche2

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   Weitere Informationen findet man in dem Beitrag zum Stellplatz-Favoriten Palencia.