20. November 2021

  • Cañaveral

  • Coria

Als ich gestern erfuhr, dass in der Stadt Coria, die etwa 30 km von meinem jetzigen Aufenthaltsort Cañaveral entfernt ist, ein neuer Wohnmobil-Stellplatz in Betrieb genommen wurde, war klar, dass ich mir den näher anschauen werde.

Schon heute bietet sich die Gelegenheit, einen Ausflug nach Coria zu machen. Natürlich nicht nur, um den Stellplatz zu dokumentieren, sondern auch, um die Stadt zu besichtigen und um mal wieder die Vorräte im dortigen Mercadona-Supermarkt aufzufüllen.

Der Stellplatz, der sich mangels einer vollständigen Entsorgungsmöglichkeit nur als Wohnmobil-Parkplatz entpuppt, ist gut geeignet, das Wohnmobil während des Stadtbesuchs abzustellen. Von hier aus ist alles zu Fuß erreichbar.

20211120 Coria PP

Bis zum Casco Historico - der historischen Altstadt - sind es nur wenige Minuten zu Fuß. Dann stehen Christa und ich vor der noch weitgehend erhaltenen mächtigen Stadtmauer.

20211120 Coria CascoHistorico20211120 Coria Mauer

Durch das Stadttor Puerta de San Francisco betreten wir die Altstadt und stehen vor der ehemaligen Burg.

20211120 Coria Tor20211120 Coria Castillo

Ein paar Gassen weiter erreichen wir die Kathedrale von Coria, die durch sehr feine Steinmetz-Arbeiten am Portal auffällt.

20211120 Coria Kathedrale20211120 Coria KathedralePortal

Ein Besuch im Inneren der Kathedrale lohnt sich, denn sie gehört zu den am besten ausgestatteten Kirchen Spaniens - ein aufwändiges mit Holzschnitzereien verziertes Chorgestühl, etliche kleine Kapellen mit sehenswerten Altaren und überall viel, viel Gold...

20211120 Coria Altar120211120 Coria Altar2

Coria hat eine interessante, sehenswerte Altstadt. Leider ist das Wetter bei unserem Besuch nicht sehr freundlich, so dass die Fotos eher nicht so schön werden. Bei besserem Wetter könnte man auch noch auf den Turm der Kathedrale klettern, was wir heute auslassen.

Zum Abschluss finden wir noch ein Restaurant, das trotz des windigen und kühlen Wetters eine Möglichkeit zum Speisen auf der "Terrasse" bietet.

20211120 Coria Restaurant

 


24. November 2021

  • Cañaveral

  • Santiago del Campo

  • Casar de Cáceres

  • Cáceres

  • Mérida

Es ist soweit, meine Geduld ist zu Ende - der Wetterbericht verbreitet immer neue Horror-Meldungen über die Fortsetzung der aktuellen Kältewelle, zum Teil mit Schnee und Eis in einigen Provinzen.

8 Tage habe ich auf dem privaten Stellplatz "Cáceres Nature" auf eine Wetterbesserung gewartet - jetzt geht es nach Süden, wo zwar auch nicht die gewünschten Temperaturen herrschen, aber immerhin ein paar Grad mehr als im Inland.

Ich werde auf dem Weg in den Süden wohl einige Stellplätze bzw. Sehenswürdigkeit auslassen, die ich eigentlich besuchen wollte, aber das, was am Wegesrand liegt, werde ich natürlich weiterhin "mitnehmen".

Zum Beispiel die Puente de Alconétar - eine alte Römerbrücke, die früher die Vía de la Plata über den Río Tajo führte. Vor der Flutung des Alcántara-Stausees wurden die Brückenreste abgebaut und 6 km weiter nördlich (GPS: 39.7545, -6.4377) wieder aufgebaut.

20211124 PuenteAlconetar120211124 PuenteAlconetar2

 

Mit einem kleinen Umweg erreiche ich bei der Weiterfahrt den Ort Santiago del Campo, wo ich bei meinem letzten Besuch vor vier Jahren einen Wohnmobil-Stellplatz mit einer tatsächlich funktionierenden Ver- und Entsorgungsstation der Firma Protecex vorgefunden hatte (was eher die Ausnahme war). Natürlich will ich wissen, ob noch immer alles funktioniert. Aber leider muss ich feststellen, dass nun auch dieser Automat seinen Geist aufgegeben hat.

20211124 SantiagoDelCampo Stp

Ich glaube, es gibt nun überhaupt keinen einzigen noch funktionierenden Protecex-Automaten der ersten Baureihe. Damit ist von den betreffenden Kommunen, die offenbar die Folgekosten für Wartungsarbeiten nicht eingeplant hatten, eine Menge Geld verbrannt worden.

Über die Autobahn A-66 erreiche ich bald darauf den Ort Casar de Cáceres, der bekannt ist für die Herstellung einer besonderen Käse-Sorte - der Torta del Casar. Es gibt hier auch ein Käse-Museum, aber das alles ist heute nicht mein Ziel. Ich fahre zum Wohnmobil-Stellplatz "Vía de la Plata" hinter der Cepsa-Tankstelle etwas außerhalb der Ortschaft.

20211124 CasarDeCaceres Stp

Auf explizite Nachfrage wird mir bestätigt, dass alle Wohnmobil-Services kostenlos und nicht vom Tanken abhängig sind. Damit solche Plätze weiterhin angeboten werden, kann es aber nicht schaden, bei Nutzung des Angebots etwas Umsatz zu machen.

Der große Nachbarort Cáceres ist nur wenige Kilometer entfernt. Auf den Besuch des dortigen Stellplatzes verzichte ich heute, denn es hat sich nach den neuesten Kommentaren nichts geändert. Allerdings wird in Cáceres weiterhin eifrig nach einem Ersatz-Stellplatz gesucht - dann werde ich wieder dort hin fahren.

Einen kurzen Aufenthalt in Cáceres gibt es trotzdem, denn hier kann man günstig tanken (gleich drei Billig-Tankstellen drücken gegenseitig den Preis) und einkaufen (fast nebeneinander liegen Mercadona, Dia, Lidl und Aldi). Wer diesen "Shopping-Hotspot" nutzen will, findet ihn an der Nord-Umgehung (Ronda-Norte, N-521, GPS: 39.4899, -6.3681).

Nachdem alle Vorräte aufgefüllt sind, geht es wieder auf die Autobahn A-66 nach Süden bis Mérida.

Dieser Ort gehört für Christa und mich zum Pflichtprogramm, wenn wir in dieser Gegend sind. Dafür gibt es viele Gründe (Mérida gehört zu meinen Städte-Favoriten). Der Wohnmobil-Stellplatz auf dem Parkplatz "Teatro Romano" gehört sicher nicht dazu, aber das ist nun mal der einzige Stellplatz weit und breit.

20211124 Merida Stp

Ein Programmpunkt in Mérida ist immer das Einkaufen von "Rabitos Royale" - Feigen mit Schokolade-Überzug. Diese Köstlichkeit stammt zwar aus dem etliche Kilometer entfernten Ort Almoharín (wo es übrigens auch einen Stellplatz gibt), aber in Mérida kann man sie besonders einfach und günstig auch in größeren Mengen kaufen.

20211124 Merida Rabitos

 


25.-27 November 2021

  • Mérida

Da Christa und ich die Stadt Mérida schon sehr gut kennen, gibt es keinen Druck, unbedingt irgend etwas zu unternehmen. Während ich etwas mehr am Computer sitze, geht Christa auch schon mal allein spazieren - z.B. am Río Guadiana entlang, über die alte römische Brücke oder zum wiederholten Mal ins Museum mit römischen Relikten.

20211125 Merida PuenteRomano

Das Wetter ist leider insgesamt etwas zu kühl, um längere Zeit im Freien sitzen zu können. Deshalb gehen wir ausnahmsweise für ein schönes Mittagessen in ein Restaurant, statt irgendwo auf einer Terrasse zu speisen. Unser Favorit ist das Restaurant "El Puchero", das uns schon beim letzten Mal gut versorgt hat. Und wir werden auch diesmal nicht enttäuscht.

20211125 Merida ElPuchero

Auf einem Spaziergang begleite ich Christa - nämlich an dem alten Aquädukt vorbei zum Recinto Ferial (Festplatz) am Ufer des Rio Guadiana.

20211127 Merida Aquaeduct20211127 Merida Guadiana

Das hat natürlich einen konkreten Grund - in einer Ecke des Recinto Ferial (GPS: 38.926, -6.3558) lässt die Stadt Mérida gerade einen neuen Wohnmobil-Stellplatz bauen. Und hier wird richtig viel Geld ausgegeben - fast 400.000 €. Anfang 2022 soll er fertig sein - ich gehe davon aus, dass er spätestens zur Semana Santa (Osterwoche) in Betrieb ist.

20211127 Merida NeuerStp Schild20211127 Merida NeuerStp

Nach der Erkenntnis, dass es mit dem geplanten Stellplatz tatsächlich voran geht, kehren wir wieder ins Zentrum zurück um in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne auf der Plaza España noch einen Café-con-leche zu genießen.

20211127 Merida Cafe

 


28. November 2021

  • Mérida

  • Lobón

  • Olivenza

  • Cheles

  • Alconchel

  • Jerez de los Caballeros

Die vier Tage in Mérida waren sehr erholsam, aber jetzt muss es doch wieder etwas weiter nach Süden gehen, denn die Kältewelle will einfach nicht enden.

Zuerst fahre ich aber noch an einer Tankstelle in Mérida vorbei - nicht um zu tanken, sondern um zu prüfen, ob dort die versprochene Ver- und Entsorgung für Wohnmobile wirklich funktioniert.

20211128 Merida PetroGold

Das Ergebnis ist nicht ganz zufriedenstellend, ich werde den Platz im Auge behalten...

Danach geht es weiter in Richtung Badajoz über die Autobahn A-5. Etwa in der Mitte zwischen Mérida und Badajoz wurde in dem Ort Lobón ein neuer kommunaler Wohnmobil-Stellplatz eingerichtet, der als Rast- oder Übernachtungsplatz eine günstige Lage hat - direkt neben einer Autobahn-Abfahrt. Auch für Christa und mich kommt dieser Platz gerade passend zur Mittagspause.

20211128 Lobon Stp

Anschließend geht es weiter auf der Autobahn nach Badajoz, aber anders als ursprünglich geplant, fahre ich nicht zum örtlichen Stellplatz (obwohl es einer meiner Favoriten-Plätze ist), sondern biege ab nach Süden.

Ein Aufenthalt in Badajoz hätte mich nur ein paar Kilometer nach Westen gebracht, aber eben nicht nach Süden.

Ich erreiche kurz darauf den Ort Olivenza und sehe ganz unerwartet am Ortsrand ein Schild mit dem Hinweis, dass Olivenza zu den "schönsten Orten Spaniens" (Los Pueblos más bonitos de España) gehört. Das hatte ich ganz übersehen!

Natürlich wird sofort umdisponiert und ein spontaner Halt eingeschoben. Ein Parkplatz ist schnell gefunden, nur wenige Schritte vor der Altstadt (GPS: 38.6844, -7.0968).

20211128 Olivenza PP

Die Altstadt ist jetzt - am Sonntag Nachmittag - fast menschenleer. Touristen fehlen in dieser Jahreszeit sowieso. Beste Voraussetzungen für gute Fotos, wenn nicht die Sonne schon so tief stünde und lange Schatten produzierte.

20211128 Olivenza PlazaConstitucion20211128 Olivenza Torbogen

Zwei große Kirchen liegen im Bereich der Altstadt. Ihre Architektur ist verblüffend ähnlich, und immerhin sind sie auch beide der Santa María gewidmet. Zur Unterscheidung trägt die eine im Namen den Zusatz "del Castillo".

20211128 Olivenza IglesiaSantaMariaMagdalena20211128 Olivenza ParroquiaSantaMariaDelCastillo

In den schattigen Gassen ist es ziemlich kühl, so dass wir den Rundgang nicht zu lang werden lassen. Bei höheren Temperaturen könnte man hier noch mehr unternehmen.

20211128 Olivenza Altstadt

Nach dem Spontan-Besuch in Olivenza geht es weiter im "Programm" nach Cheles. Dieser Ort liegt an einem Stausee des Río Guadiana und hat einen Badestrand anzubieten. Dort befindet sich bei einer kleinen Ferienanlage auch ein privater Wohnmobil-Stellplatz des Anbieters "Cruceros Alqueva".

Bevor ich den Stellplatz erreiche, gibt es einige Hindernisse zu überwinden (z.B. Viehgitter in der Straße, die aussehen, als ob sie gleich zusammenbrechen). Am Ende muss Christa noch ein Tor öffnen,´dann stehe ich vor der Einfahrt zum Stellplatz.

20211128 Cheles Tor20211128 Cheles Stp

Auch wenn die Anlage völlig verlassen aussieht - das Tor ist offen, und ich kann mir den Platz anschauen. Kurz darauf kommt auch jemand vorbei und erkundigt sich, ob wir heute hier bleiben wollen. Das muss ich allerdings verneinen, denn ich will noch etwas weiter.

Die Straße zwischen Olivenza und Cheles trägt den Titel "Carretera Paisajistica", was soviel wie "landschaftlich besonders schöne Strecke" bedeutet. Diesen Titel trägt sie zu Recht. Aber auch die übrigen Straßen, die ich heute fahre, sind nicht langweilig, sondern zeigen alles, was man von der Extremadura erwartet - Dehesa-Landschaft mit unendlich weiten grünen Flächen, von Eichen-Hainen unterbrochen, wo die dunklen Iberico-Schweine herum laufen und Eicheln (Bellota) fressen.

Bald erreiche ich den Ort Alconchel, der schon von weitem durch seinen hohen Burgberg auffällt.

20211128 Alconchel

In Alconchel gibt es einen kommunalen Wohnmobil-Stellplatz, den ich heute nur anschauen und dokumentieren will.

20211128 Alconchel Stp

Übernachten will ich hier nicht, da weiterhin sehr kühle Nacht-Temperaturen zu erwarten sind. Da ziehe ich einen Stellplatz mit einem Anschluss für elektrischen Strom vor. Zum Beispiel den Wohnmobil-Stellplatz in Jerez de los Caballeros, den ich schließlich kurz vor Sonnenuntergang erreiche.

20211128 JerezCaballeros

 


29.-30. November 2021

  • Jerez de los Caballeros

Das Wetter in Jerez de los Caballeros ist wechselhaft, aber mit viel Sonnenschein. Trotzdem erreichen die Temperaturen kaum 14°C im Schatten. Ein Stadtrundgang, verbunden mit Einkaufen im Mercadona-Supermarkt und Mittagessen auf der Plaza España in der Bar "Kapi", ist aber dennoch möglich.

Auch bei meinem inzwischen dritten Besuch in diesem Ort stehe ich wieder staunend vor den barocken Verzierungen der verschiedenen Kirchen.

20211129 JerezCaballeros Turm1

20211129 JerezCaballeros Portal20211129 JerezCaballeros Turm2

Mehr Informationen und Bilder von Jerez de los Caballeros findet man im Reiseblog vom Winter 2017-2018.

Während uns am Montag noch fünf Wohnmobile Gesellschaft leisteten, stehen wir heute (Dienstag) ganz alleine auf dem Stellplatz. Nur die Esel (?) auf dem Nachbargrundstück bleiben ebenfalls und machen sich ab und zu lautstark bemerkbar.

20211130 JerezCaballeros Stp20211130 JerezCaballeros Esel


1. Dezember 2021

  • Jerez de los Caballeros

  • Fregenal de la Sierra

  • Cañaveral de León

  • Aracena

Das kommende Wochenende ist kein normales Wochenende, sondern gehört zusammen mit den Feiertagen am 6. und 8. Dezember zur längsten "Puente" (langes Wochenende) dieses Jahres. Diese Puente de Diciembre ist in ganz Spanien 5 Tage lang (in Navarra sogar 6 Tage - dort ist der 3.12. auch ein Feiertag). Mit entsprechend erhöhtem Ausflugsverkehr und vor allem Wohnmobil-Aktivitäten ist zu rechnen.

Ich werde dem Stress beim "Kampf" um freie Stellplätze aus dem Weg gehen, und mich schon vorher auf einem Stellplatz für den ganzen Zeitraum niederlassen. Das Ziel ist der private Stellplatz "Playas de Luz" an der Südküste, aber bis dahin habe ich noch einen Tag Zeit. Den nutze ich für eine Fahrt durch die Sierra de Aracena.

Auf dem Weg dorthin komme ich zum wiederholten Mal durch den Ort Fregenal de la Sierra, und genau so oft passte es nicht, dort zu übernachten und den Ort etwas genauer anzuschauen. Es reicht auch heute wieder nur für einen kurzen Halt auf dem kommunalen Wohnmobil-Stellplatz beim Busbahnhof.

20211201 FregenalDeLaSierra Stp

Von hier aus geht es auf kleinen Straßen weiter, die vor allem bei den Ortsdurchfahrten für größere Wohnmobile zum Problem werden können. Der Ort Fuentes de León ist so ein Kandidat. Hier folge ich zwar vorsichtshalber nicht dem Navi-Gerät, das mitten durch den Ort führen will. Die Umgehung an der Peripherie (Abbiegung von der BA-092 auf die BA-072 bei GPS: 38.0685, -6.5463) ist aber auch nicht sehr breit.

Kurz vor dem kleinen Ort Cañaveral de León verlasse ich die Region Extremadura und erreiche Andalusien.

Cañaveral de León möchte ein größeres Stück vom Tourismus-Kuchen haben und bietet zumindest im Sommer mit "La Laguna" eine besondere Attraktion - ein künstlicher Badesee mitten im Ort.

20211201 Canaveral Laguna

Und auch an die Wohnmobil-Touristen wurde gedacht - in der Nähe befindet sich ein offizieller Park- und Übernachtungsplatz für Wohnmobile, den ich natürlich dokumentiere und dann für die Mittagspause nutze.

20211201 CanaveralLeon Stp

Anschließend geht es weiter durch den Naturpark Sierra de Aracena, wobei ich den etwas kürzeren Weg über Carboneras wähle (HV-3116). Die Strecke ist kurvig, aber eigentlich gut zu fahren. Nur die Ortsdurchfahrt von Carboneras bietet zumindest für größere Wohnmobile etwas Nervenkitzel.

20211201 Carboneras

Die längere Strecke (HV-3124) entlang des Stausees Embalse de Aracena ist wahrscheinlich für große Fahrzeuge besser geeignet, weil man dort ohne Ortsdurchfahrt auskommt.

Bald darauf erreiche ich Aracena. Diesen Ort habe ich schon mehrfach besucht, und vielleicht nehme ich ihn demnächst in meine Favoriten-Liste auf. Bisher hatte ich damit gewartet, weil ich immer gehofft hatte, dass die Stadt aus dem nicht ganz offiziellen Wohnmobil-Parkplatz einen offiziellen Stellplatz macht. Danach sieht es aber zur Zeit nicht aus. Das Parken und Übernachten auf dem großen Platz neben dem Freibad und dem Recinto Ferial ist aber weiterhin völlig problemlos.

20211201 Aracena PP

In Aracena findet man im Gegensatz zu den meisten Bergdörfen fast ganzjährig Touristen, die vor allem wegen der wunderbaren Höhle "Gruta de las Maravillas" kommen. Entsprechend sind auch jetzt viele Restaurants und Cafés geöffnet, so dass Christa und ich noch lange in der Sonne sitzen und einige Getränke konsumieren können.

20211201 Aracena Cafe